Ein Blick in Chanels neue Bibliothek für zeitgenössische Kunst
Die erste ihrer Art im chinesischen Festland.
Ein bedeutender neuer Ort für zeitgenössische Kunst wurde in Shanghai eröffnet – und das von niemand Geringerem als dem Mode-Liebling Chanel. Der Espace Gabrielle Chanel ist auf dem chinesischen Festland Chinaserste öffentliche Bibliothek, die ganz der zeitgenössischen Kunst gewidmet ist – und ein spektakulärer Neuzugang für die Stadt.
Die 18.000 Quadratmeter große Bibliothek im Power Station of Art in Shanghai (PSA), umfasst mehr als 50.000 Bücher und Audioausgaben und avanciert damit zu einem wichtigen neuen Anziehungspunkt für kreative Entdeckungen. Entworfen vom renommierten japanischenArchitekten Kazunari Sakamoto, vermittelt das Interieur in der ehemaligen Fabrik ein Gefühl von Balance und fließender Bewegung – inklusive eines labyrinthischen „Tals der Bücher“, das den umliegenden Huangpu-Fluss zitiert. Naturlandschaften und dynamische Linien treffen auf die industrielle Hülle des Gebäudes und schaffen einen lichtdurchfluteten, offenen Raum.
Neben der Bibliothek sorgen ein neuer Ausstellungssaal, ein Designzentrum, ein Theater und eine Terrasse mit Blick auf den Fluss für jene unverkennbare Chanel-Ästhetik. Das Projekt ist die erste große Initiative des Chanel Culture Fund in Asien und unterstreicht den klaren Fokus der Marke auf strategische Partnerschaften statt auf eigene Museumsbauten. Inzwischen kooperiert Chanel mit 50 führenden Institutionen weltweit, darunter Seouls Leeum Museum of Art, Centre Pompidou in Paris und Londons National Portrait Gallery, um künstlerische Experimente und die Teilhabe eines breiten Publikums zu fördern. Der neue Ort ist ab sofort für Besucher:innen geöffnet.
Außerdem lohnt sich ein Blick auf die neue Event-Location von GCDS in Mailand.



















