Die Valentino Garavani DeVain Bag wird zur surrealistischen Digital Art
Eine internationale Riege von Artists interpretiert die Bag neu – mit experimentellen, AI-getriebenen Digital Designs.
Maison Valentino treibt sein Credo „Fashion ist Kunst“ nun mit einem neuen Creative Showcase in den digitalen Raum – im Mittelpunkt steht die Valentino Garavani DeVain Bag. Das Haus hat neun internationale Artists eingeladen, das Piece durch experimentelle digitale Medien neu zu interpretieren – in einer Reihe von Arbeiten, die museumsreif wirken, nur eben für den Screen neu geschrieben wurden.
Die DeVain tritt als Protagonistin in neun eigenständigen visuellen Erzählungen auf, jede davon neu gedacht durch experimentelle digitale Medien. Das erste Kapitel stellt fünf der neun Kreativen vor: Thomas Albdorf, Enter The Void, Paul Octavious, Albert Planella und Tina Tona. Die übrigen Talente werden Anfang Dezember enthüllt und fügen der sich entfaltenden Story eine spannende Ebene der Neugier hinzu.
Jede*r Kreator*in nähert sich der Bag zugleich als Objekt und Portal und übersetzt ihre Form und Symbolik in eine ganz eigene künstlerische Sprache. Thomas Albdorf zeigt eine Serie von Studio-Videos, in denen sich die DeVain in verspiegelten Flächen spiegelt, vervielfältigt und verwandelt – in einem Raum zwischen Realität und Illusion. Enter The Void nutzt AI und inszeniert ein surreales Unterwasser-Wüsten-Hybridhotel, bewohnt von schwebenden Fischen und schwebenden Bags – eine wunderbar exzentrische Traumwelt.
Paul Octavious greift auf klassische Porträtkunst zurück und bettet die DeVain in animierte digitale Kompositionen ein, die von Kunst des 16. Jahrhunderts inspiriert sind. Indem er diese Renaissance-Einflüsse mit zeitgenössischem Digitalhandwerk via AI verbindet, verwandelt Octavious statische Bilder in ein immersives Erlebnis – und lädt die Betrachter*innen in eine Welt ein, in der man fast vergisst, dass man auf eine Handtasche blickt.
Albert Planella setzt ebenfalls auf AI, verbindet sie mit filmischer Bildsprache und erschafft so eine Vision, die zwischen Klarheit und Traum schwebt. In seiner Interpretation erscheint die Bag als metamorphes Objekt, das ihre Form in beinahe poetischer Weise wandelt. Gleichzeitig schichtet Tina Tona Multimedia-Collage und Animation, kreiert dynamische, multidimensionale Kompositionen, in denen die DeVain sich zugleich in Präzision und Chaos offenbart.
Gemeinsam formen diese Arbeiten ein kaleidoskopisches Porträt eines Objekts, das irgendwo zwischen Accessoire und Artwork existiert. Das Projekt führt Maison Valentinos laufende Exploration des Dialogs zwischen Mensch und Digitalem weiter – und erinnert daran, dass Technologie in einem von AI geprägten Zeitalter ein kraftvoller kreativer Partner sein kann, statt ein Ersatz für schöpferische Energie zu sein.
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