Coco Gauff: Warum Sportlerinnen gleichzeitig stark und feminin sein können
Wir haben mit dem Tennisstar darüber gesprochen, wie es ist, das Gesicht von Miu Mius „Miutine“-Duft zu sein.
Zur Lancierung von Miu Miu Beauty und des neuen Dufts „Miutine“ Parfüms, hat die Marke Tennis-Champion Coco Gauff zur US-Botschafterin des Dufts ernannt. Zusammen mit den weiteren Botschafterinnen Chloë Sevigny und Paloma Elsesser, ist Gauff das Gesicht des Parfüms und steht für den Beginn einer neuen Ära bei Miu Miu Beauty. „Miutine“ ist bekannt für seinen unkonventionellen Charakter und seine süßen, zugleich erdigen Duftnoten – facettenreich und komplex, genau wie Gauffs triumphale Tennis-Karriere.
Unter Verweis auf ihren Rhythmus und ihre Präzision erklärt Miu Miu, Gauffs Fähigkeit, neu zu definieren, was es heißt, eine moderne Athletin zu sein, sei der Grund für die Zusammenarbeit. „Abseits des Courts setzt sich Gauff mit großer Kraft für Gleichberechtigung und Selbstentfaltung ein und nutzt ihre Plattform, um Anliegen zu unterstützen, die bei einer neuen Generation Anklang finden“, heißt es seitens der Marke in einer Pressemitteilung. Für die Tennisspielerin ist die Kooperation mit Miu Miu nicht nur eine Möglichkeit, ihre persönliche Liebe zu Beauty auszuleben, sondern auch ein Weg, die Idee zu stärken, dass Sportlerinnen sich nicht an fremde Erwartungen halten müssen.
Im Folgenden sprechen wir mit Coco Gauff darüber, was die Partnerschaft für sie bedeutet und wie sie versucht, das Stigma rund um Frauen im Sport aufzubrechen.
Über ihre Rolle als Miu Miu-Botschafterin
Es ist eine große Ehre, Teil der Miu Miu Beauty-Familie zu sein. Ich liebe, dass die Marke für Individualität und Selbstbewusstsein steht – Eigenschaften, von denen ich mir selbst noch mehr wünsche und die ich auch anderen jungen Athletinnen und jungen Frauen vermitteln möchte. Sich in dieser Welt zurechtzufinden, fühlt sich unglaublich wichtig an. Mit „Miutine“ und der gesamten Kampagne verkörpert der Launch genau das – deshalb ist es richtig cool, ein Teil davon zu sein.
Was „Miutine“ ihr bedeutet
Über ihre persönliche Verbindung zu Parfüm
Meine Mutter liebt Düfte, sie hat überall Flakons stehen. Dieses Jahr hat sie sogar gesagt, dass ihr niemand zu Weihnachten Parfüm schenken soll, weil wir es ihr schon so oft geschenkt haben. Zu sehen, wie die Frauen in meinem Zuhause Duft als Teil ihrer Beauty-Routine benutzen, ist etwas, das ich übernommen habe und jetzt auf meine eigene Weise kuratiere. Ich mag es, Düfte auf meine Outfits abzustimmen. Ich liebe das.
Über die Verbindung von Tennis und Beauty
Sie sind eng miteinander verbunden. Tennis ist eine der wenigen Sportarten – vielleicht neben Golf oder Turnen –, bei der man wirklich tragen kann, was man möchte. Es gibt keine einheitliche Uniform, kein Trikot. Wir können Schmuck tragen, und in manchen Sportarten ist Make-up ebenfalls erlaubt, aber Tennis bietet da besonders viel Freiraum. In letzter Zeit sind sogar viele Modetrends vom Tennisplatz ausgegangen – deshalb denke ich, dass diese beiden Welten sehr eng miteinander verwoben sind.
Wie ihre Beauty-Routine sie auf Matches vorbereitet
Morgens, bevor ich das Hotel zum Aufwärmen verlasse, mache ich meine Skincare-Routine. Direkt bevor ich auf den Court gehe, trage ich Lipgloss auf, sprühe etwas „Miutine“ auf und binde meine Schuhe. Das sind die letzten Dinge, die ich mache, bevor ich den Platz betrete. Das ist ein Moment, in dem ich durchatme – wenn das Adrenalin hochschießt, liebe ich diese kleine Pause, die alles ein bisschen verlangsamt.
Zum Trend, dass Sportlerinnen mit Beauty-Marken kooperieren
Ich glaube, es liegt daran, dass man Athletinnen – insbesondere Frauen im Sport – früher immer in eine Schublade stecken wollte. Man hat oft versucht, uns zu maskulinisieren. Wir wollen feiern, stark und mutig zu sein, Muskeln zu haben, aber gleichzeitig auch feminin zu sein, Make-up zu tragen, Parfüm zu tragen und uns so zu kleiden, wie wir wollen. Früher wurde Weiblichkeit mit Schwäche gleichgesetzt. Heute erkennt die Gesellschaft, dass man sowohl stark als auch feminin sein kann. Diese beiden Dinge können ganz selbstverständlich koexistieren.
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