Charlie Le Mindu formt aus Haaren Architektur
Die Spring/Summer 2026 Kollektion „SKINS“ macht Haar zum zentralen Werkstoff.
Charlie Le Mindu hat soeben die Spring/Summer 2026 Couture-Kollektion „SKINS“ präsentiert – eine Auseinandersetzung mit Haar als Struktur, Oberfläche und Architektur. Mit buschigen Bikinis und fließenden Capes aus menschlichem Haar erklärt Designer Charlie Le Mindu, dass seine Rückkehr in die Runway-Welt nicht mehr von Body-Positivity, sondern von der Sichtbarkeit des Körpers handelt.
Ein Jahrzehnt nach Charlie Le Mindus letzter Kollektion soll „SKINS“ dort existieren, wo Macht und Begehren leise aufeinandertreffen. „Haar, immer präsent, immer intim, trägt seine eigene Identität“, heißt es in einer Pressemitteilung des Labels. „Mit ‚SKINS‘ entwirft Charlie Le Mindu kein Bild des Körpers – er bietet einen Seinszustand. Punk steckt in der Zurückhaltung, in der Weigerung, die Botschaft zu verwässern. Nur der Körper, der die Wahrheit sagt.“ In Zusammenarbeit mit PornHub, unterstreicht „SKINS“, dass Empowerment nicht entsexualisiert werden muss, um ernst genommen zu werden.
Wenn Haar zur Struktur wird, wird Duft zur emotionalen Sprache. Daran anknüpfend arbeitet Charlie Le Mindu außerdem mit Byredo, und verweist auf die angeborene Fähigkeit der Beauty-Brand, Duft und Make-up als physische Manifestationen von Intimität und Erinnerungen neu zu definieren – ein Kernprinzip von „SKINS“ und seiner Neuinterpretation von Haar als zweiter Haut.
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