Karoline Vitto bringt Körpervielfalt zurück nach London
Das ultimative Gegenmittel zu Ozempic und der Modeobsession mit Dünnsein.
„Wo sind all die Curvy-Models hin?“ – so beginnen die ersten Zeilen in Karoline Vittos Fall/Winter 2026-Pressetext. Und die Antwort? Nirgends. Vittos eindrucksvolles Comeback bei der London Fashion Weekmachte unmissverständlich klar, dass Curvy-Models noch immer da sind – und es mehr denn je verdienen, auf dem Laufsteg zu stehen.
Im Zeitalter von Ozempic und Schlagzeilen über ein vermeintliches Comeback des „Heroin Chic“ war Vittos Rückkehr dringlicher denn je. Als Reaktion auf die veränderte Casting-Landschaft und den Mangel an Realismus auf den Runways holte ihre FW26-Kollektion Curvy-Models aus ihrem modemäßigen Winterschlaf zurück ins Rampenlicht.
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Inszeniert als langsames Auftauen zeigte die Kollektion drapierte Stoffe, die wie schmelzendes Material wirkten, kombiniert mit Schmuck aus Resin und eisigen Nuancen von Schwarz, Grau, Dunkelblau und Weiß. Inspiriert von den Silhouetten der späten 90er- und frühen 2000er-Jahre – und radikal neu gedacht – setzte die Kollektion auf Hüfthosen, Cut-out-Silhouetten und freigelegte Bäuche, getragen von größeren Körpern mit echten Kurven.
Auf Vittos eigene Teenagerjahre verweisend, greift die Kollektion Trägertops und knappere Silhouetten wieder auf – entwirft sie jedoch so, dass sie sich dem Körper anpassen und nicht umgekehrt. „Es ist das Label, das sie sich in ihrer Jugend gewünscht hätte – präsentiert an den Frauen, die sie damals gern gesehen hätte“, heißt es in den Kollektionsnotizen.
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