Diese Frauen solltest du bei den Olympischen Winterspielen 2026 im Blick haben
Von Medaillen-Favoritinnen bis zu frischen Gesichtern im Olympic Village – diese Athletinnen musst du vor den Spielen in Milano Cortina kennen.
Die Olympischen Winterspiele 2026 sind endlich da und holen einige der besten Athletinnen und Athleten nach Norditalien– für Spiele, die die Welt so schnell nicht vergessen wird. Die Teams stehen fest, die letzten Vorbereitungen laufen, und der Olympia-Hype erreicht seinen Höhepunkt. Bei all den Athletinnen, Namen, Wettbewerben und Zeitplänen den Überblick zu behalten, ist selbst für Hardcore-Fans anstrengend – von Gelegenheitszuschauer:innen ganz zu schweigen. In diesem Jahr hat Hypebae für dich einen Spickzettel mit den wichtigsten Gesichtern zusammengestellt, die du vor den Games kennen solltest.
Die Frauen, die in Milano Cortina den Ton angeben, könnten kaum unterschiedlicher sein. Viele bereiten sich auf ihre allerersten Olympischen Winterspiele vor, während andere gefühlt schon ihr halbes Leben dabei sind. Olympiasiegerinnen treffen auf spannende junge Talente, Geschichtsschreiberinnen und Rekordbrecherinnen. Für viele ist es das erste Mal, dass sie ihr Land auf der größten Bühne vertreten – doch wenn es ums Gewinnen geht, ist Alter nur eine Zahl, und diese Stars greifen nach Gold.
Von Routiniers wie Arianna Fontana und Chloe Kim bis hin zu Newcomerinnen wie Laila Edwards und Alysa Liu, diesmal sind es ganz klar die Frauen, die die Schlagzeilen dominieren – und wir feiern es. Scrolle weiter, um einige der größten Namen zu entdecken, mit denen du bei den diesjährigen Winterspielen unbedingt mithalten solltest.
Deanna Stellato-Dudek, Team Kanada, Eiskunstlauf
Deanna Stellato-Dudekist eine lebende Inspiration für Eiskunstläufer:innen weltweit. Nach einer 16-jährigen Pause vom Eis feierte sie 2016 ihr Comeback, und mit 42 ist sie die älteste Läuferin, die sich je für Olympische Winterspiele qualifiziert hat. Trotz ihrer Auszeit, in der sie als Kosmetikerin arbeitete, hat sie ihre Form auf spektakuläre Weise zurückerobert und schrieb Geschichte, als sie gemeinsam mit ihrem Paarlauf-Partner Maxime Deschamps als erste Läuferin überhaupt in einem ISU-Wettbewerb einen unterstützten Rückwärtssalto zeigte. Auf dem Weg zu ihren allerersten Olympischen Spielen solltest du dieses Eis-Icon unbedingt im Blick behalten.
Eileen Gu, Team Volksrepublik China, Freestyle-Skiing
Eileen Guist schon jetzt einer der größten Namen im Frauensport – und das mit gerade einmal 22. Vor ihren zweiten Olympischen Winterspielen bringt sie bereits zwei Goldmedaillen mit und ist hungrig auf mehr, wenn sie sich in diesem Jahr wieder in die Hänge stürzt. 2022 wurde sie zur jüngsten Olympiasiegerin der Freeski-Geschichte, entsprechend hoch sind die Erwartungen – doch dieser Star liefert, wenn es darauf ankommt. Von Gu kannst du in diesem Jahr jede Menge Flair, perfekte Technik und mindestens eine Medaille erwarten.
Alysa Liu, Team USA, Eiskunstlauf
Alysa Liugehört aktuell zu den beliebtesten Eiskunstläuferinnen der Welt. Ihr alternativer Stil, der sich weit entfernt von dem stereotypen „Ice Princess“-Look, macht viele neugierig – doch ihre Fähigkeit, das Eis in so jungen Jahren komplett zu dominieren, lässt sie wirklich aus der Masse herausstechen. Schon jetzt zählt sie mit unzähligen Medaillen und WM-Titeln zu den erfolgreichsten Läuferinnen ihrer Generation und steuert auf ihre zweiten Winterspiele zu, auch wenn der Weg dorthin nicht ohne Rückschläge war. Mit 16 trat sie kurzzeitig zurück – ihr Comeback ist Stoff für die Geschichtsbücher. Mit einem mutigen neuen Programm und ihrer gewohnt atemberaubenden Technik scheint die erste Olympiamedaille nur noch eine Frage der Zeit.
Laila Edwards, Team USA, Eishockey
Laila Edwardssorgt derzeit auf dem Eis für Furore und schrieb Geschichte als erste Schwarze Frau, die die USA im Eishockeybei Olympischen Spielen vertritt. Die 21-Jährige ist bereits jetzt eine Wegbereiterin: 2023 wurde sie die erste Schwarze Spielerin im A-Nationalteam der US-Frauen. Mit mehreren College-Auszeichnungen und internationalen Ehrungen in so jungen Jahren steht ihr in Milano Cortina 2026 die Welt offen.
Kirsty Muir, Team GB, Freestyle-Skiing
Kirsty Muirsetzt den britischen Wintersport neu auf die Karte. Die schottische Freeskierin zählt zu den größten Nachwuchstalenten der Szene und gab vor vier Jahren mit 17 ihr Olympiadebüt. Nach einem Kreuzbandriss im Dezember 2023 führten alle Wege konsequent nach Milano Cortina. Pünktlich wieder topfit – und mit einer frisch gewonnenen Goldmedaille im Gepäck – ist 2026 Muirs Moment, um richtig zu strahlen.
Jutta Leerdam, Team Niederlande, Eisschnelllauf
Jutta Leerdammag auf YouTube längst zur Royalty gehören, doch ihre Skills auf dem Eis sollte man deshalb keinesfalls unterschätzen. Die siebenfache Weltmeisterin im Eisschnelllauf ist eines der größten Aushängeschilder der Niederlande bei den diesjährigen Spielen. Spezialisiert auf Sprintdistanzen auf der Langbahn, bringt Leerdam 15 Titel aus globalen und kontinentalen Wettbewerben mit. Nach Silber bei den letzten Winterspielen sprintet sie diesmal klar Richtung Gold.
Chloe Kim, Team USA, Snowboard
Chloe Kimpeilt in diesem Jahr den Three-peat an. Nach Gold 2018 und 2022 würde ein weiterer Halfpipe-Sieg in Milano Cortina ihren Status als eine der größten Snowboarderinnenüberhaupt zementieren. Mit 17 schrieb sie Geschichte als jüngste Olympiasiegerin im Snowboarden – acht Jahre später hat Kim denselben Hunger, die Beste zu sein, und bricht dabei gerne noch ein paar weitere Rekorde.
Arianna Fontana, Team Italien, Shorttrack/Eisschnelllauf
Arianna Fontanazählt zu den höchstdekorierten Eisschnellläuferinnen überhaupt. In diesem Jahr betritt sie zum sechsten Mal das Olympische Dorf und hat bereits elf Medaillen im Gepäck – doch da ist definitiv noch Luft nach oben. Mit 35 gehört Fontana zu den älteren Athletinnen der Spiele, doch bei ihren zweiten Winterspielen auf heimischem Eis ist sie beste Kandidatin, sich noch ein paar zusätzliche Siege zu sichern.
Kaysha Love, Team USA, Bobsport
Von All-American-Ehrungen in der Leichtathletik am College bis zu ihren zweiten Olympischen Winterspielen – Kaysha Loveverkörpert die moderne Athletin wie kaum eine andere. Die Frau aus Utah wechselte Anfang ihrer 20er vom Sprint in den Bobsport und vertrat die USA seitdem bei den Olympischen Winterspielen 2022 sowie bei zwei Weltmeisterschaften – 2025 krönte sie das Ganze mit Gold. Sie avanciert rasant zu einem der größten Namen im US-Bobsport, und die kommenden Spiele markieren einen entscheidenden Moment in Loves Karriere. In einer komplett neuen Rolle gehört sie in Cortina definitiv zu den Athletinnen, die du ganz oben auf dem Radar haben solltest.



















