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Warum dein Lieblingsplayer dringend einen Finsta braucht

Eine neue Generation männlicher Athleten postet längst über Spam-Accounts – aber warum springen ihre weiblichen Kolleginnen noch nicht auf den Finsta-Trend auf?

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Warum dein Lieblingsplayer dringend einen Finsta braucht

Eine neue Generation männlicher Athleten postet längst über Spam-Accounts – aber warum springen ihre weiblichen Kolleginnen noch nicht auf den Finsta-Trend auf?

Die Kunst des perfekten Finsta-Accounts ist seit Jahren Gegenstand intensiver Analysen und Beobachtungen. In den frühen Jahren vonInstagram als alternativer Account, der der Close-Friends-Story vorausging, entwickelten sich Finstas je nach User in allen möglichen Formen – eine Art persönliches Archiv. Voll mit sinnlosen Rants, Selfies, die es niemals in den Main-Feed schaffen würden, und unseren tiefsten, dunkelsten Geheimnissen fehlte Finstas historisch jede Form von Kuratierung und ästhetischem Anspruch. Im Jahr 2026 jedochAthlet*innenändern diese Konnotation.

Wer regelmäßigFußball, dürfte bemerkt haben, dass einige stylishe männliche Spieler öffentliche Finsta-Accounts eröffnet haben – allen voran Hugo Ekitike und Nick Woltemade. Ihre Reichweite ist enorm, Ekitikes Alt-Account kratzt an der 500k-Marke. Als Bühne für ihren persönlichen Stil, Dinge, über die sie lachen, und kleine Einblicke in ihr Leben jenseits des Sports funktionieren diese Accounts fast wie eine Erinnerung daran, dass selbst die größten Stars auch nur Menschen sind.

 

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Seit der Geburt von Instagram und anderenSocial-Media-Plattformen ist das öffentliche Interesse an Profisportler*innen so groß wie nie. Bei manchen zieht die Persönlichkeit, bei anderen der Sinn für Style. So oder so investieren Sportfans enorm viel in das Privatleben ihrer Lieblingsspieler*innen – und Finstas geben Athlet*innen die Möglichkeit, Ausschnitte ihres Lebens zu ihren eigenen Bedingungen zu teilen.

Angesichts der Tatsache, wie beliebt Finstas oder „Archive Accounts“ heute in der Celebrity-Kultur sind – vonGigi Hadid bis Justine Skye– haben weibliche Athletinnen den Trend noch nicht wirklich für sich entdeckt.Angel Reeseist eine der wenigen Sportlerinnen mit einem bekannten Alternativ-Account, „barbieeearchive“, den sie bewusst unauffällig hält. Im Vergleich zu den fünf Millionen Followern auf ihrem Main-Account liegt ihr Finsta bei knapp unter 20.000.

 

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Es ist tatsächlich ein klassischer Archive-Account mit Urlaubsschnipseln, Memes, Throwbacks aus der Kindheit und endlosen Selfies. Ab und zu taucht ein Repost ihres Main-Accounts auf deiner Timeline auf, aber wenn du nicht genau hinschaust, hältst du ihn einfach für einen normalen Post. Reese scheint den Code geknackt zu haben, wie man leise einen Alternativ-Account startet, den nur die größten Fans wirklich kennen. Der Account ist zwar öffentlich, aber man muss ein wenig graben, um ihn zu finden.

Mit dem rasanten Aufstieg des Frauensports in den letzten Jahren wollen Fans mehr denn je wissen, was Spielerinnen in ihrer Freizeit machen. TikTok zeigt uns bereits die witzigere Seite unserer Favorites, aber für modeaffine Athletinnen ist ein Finsta der nächstlogische Schritt.

Houston-Dash-Star Messiah Brightführt einen Account, der ausschließlich ihren Gameday-Outfits gewidmet ist, während Croix Bethunekürzlich eine Seite gestartet hat, die ihre Loc-Journey und ihren persönlichen Stil dokumentiert. Was müsste passieren, damit Jaedyn Shaw, Rickea Jackson, Jordyn Huitema oder Coco Gauffebenfalls noch eine Barriere zwischen sich und uns einreißen?

Es gibt zahlreiche Sportlerinnen mit beeindruckenden Follower-Zahlen in den unterschiedlichsten Disziplinen.WNBA-Ikonen wie A’ja Wilson und Paige Bueckershaben Fans aus allen Ecken der Welt, während der Tenniszirkus Namen wie Naomi Osaka und Aryna Sabalenka. Nach Milano Cortina 2026 haben Olympionikinnen wie Alysa Liu, Chloe Kim und Eileen Guihre ohnehin schon astronomischen Fangemeinden noch einmal vergrößert. Im Fall von Liu übertrifft ihr Können auf dem Eis nur knapp die Faszination für ihre Haare und ihren alternativen Style. Angesichts dessen, wie sehr die Welt diese sorgfältig kuratierten Spam-Accounts liebt, wird es höchste Zeit, dass unsere Lieblingsathlet*innen ihre eigenen kreieren.

Sportlerinnen sind ihren Fans ohnehin oft ein paar Grad näher als ihre männlichen Kollegen – vor allem in Ligen und Sportarten, die historisch nie den heutigen Hype hatten. Diese wahrgenommene Nähe könnte ein Grund sein, warum viele von ihnen bislang auf einen zweiten Account verzichten. Dabei sind Finstas nicht nur dafür da, ihr Leben mit Fans zu teilen.

 

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Finstas sind ganz offensichtlich die Zukunft des Männersports – eine neue Generation macht sie zur Obsession der Fans –, aber sie könnten genauso gut die Zukunft des Frauensports prägen. Der Spam-Account von Pro-Athlet*innen ist noch ein relativ neues Konzept, doch gefühlt entsteht jede Woche ein weiterer. Manche sehen den Sinn nicht, wenn der Account öffentlich ist, aber ein Finsta schafft die dringend nötige Trennlinie zwischen der Athletin und der Person dahinter. Auf eine gewisse Weise erinnert er die Fans daran, dass unsere Idole und Lieblingsspieler*innen uns ähnlicher sind, als wir denken.

Das Zeitalter des Athlet*innen-Finstas ist definitiv angebrochen – und wenn man die Realität einmal erkannt hat, fallen sie einem jedes Mal auf, wenn man sich bei Instagram einloggt. Das Konzept wird immer populärer, also müssen wir uns vielleicht schon in ein paar Monaten nicht mehr vorstellen, wie Trinity RodmansFinsta aussehen könnte – vielleicht existiert er dann längst. So oder so ist das eine kaum verhüllte Botschaft an all unsere Lieblingsathlet*innen: Es kann niemals zu viele Spam-Accounts da draußen im Äther geben.

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