Jasmine Aikey: Der nächste Megastar der NWSL
Die Hermann-Trophy-Gewinnerin startet in ihre erste Profisaison – und dieses Ausnahmetalent solltest du ganz genau im Blick behalten.
Jasmine Aikey ist eine der spannendsten jungen Spielerinnen im Frauenfußball. Und das mit gerade einmal 20 Jahren. Nach einer überragenden College-Karriere an der Stanford University, gekrönt von der renommierten MAC Hermann Trophy als Beweis für ihren Starstatus, wagt Aikey nun den Sprung in die große Profiliga.
Die Bekanntgabe ihres Wechsels zur NWSL-Expansion-Mannschaft Denver Summit stieß auf großes Interesse und sorgte für ordentlich Gesprächsstoff: Das neueste Team der Liga setzt ein klares Ausrufezeichen, indem es einen der größten Namen des College-Fußballs in die Mile High City holt. Mit dem Start ihrer Rookie-Saison sind die Erwartungen an Aikey hoch, doch die zweifache All-American weiß genau, wie sie unter Druck einen kühlen Kopf bewahrt.
Die NWSL zählt zu den besten Ligen der Welt, wenn es darum geht, junge Talente zu fördern – und Aikey ist bereits fulminant gestartet. Während die Saison 2026 gerade so richtig Fahrt aufnimmt, haben wir mit Aikey über ihre Entscheidung für Denver Summit, ihre Hobbys abseits des Platzes und ihre Zukunftspläne als aufstrebender Superstar gesprochen. Scroll weiter nach unten, um das komplette Gespräch zu lesen.
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Deine College-Karriere war unglaublich erfolgreich. Was hat dich dazu bewegt, schon früh den Sprung in den Profifußball zu wagen?
Nach meiner Junior-Saison, als ich mich verletzt habe, ist mir klar geworden, wie sehr ich diesen Sport liebe. Und nach meiner Senior-Saison war ich total angefixt und wollte unbedingt weiter Fußball spielen – es war irgendwie einfach der natürliche nächste Schritt.
Warum hast du dich ausgerechnet für Denver Summit entschieden?
Da kamen einfach mehrere Dinge zusammen. Sie hatten großes Interesse an mir – das war ein wichtiger Punkt. Ich liebe die Stadt, ich habe hier schon gespielt, und das Projekt, das sie mir vorgestellt haben, klang insgesamt einfach extrem spannend. Im Grunde hat alles besser gepasst, als ich es mir erträumt hätte.
Denver hat schon jetzt eine riesige, extrem engagierte Fanbase. Wie aufregend ist es, in ein Team mit so fantastischen Fans zu kommen?
Es ist wirklich etwas Besonderes. Vor zwei Jahren kam ein Expansion-Team in meine Heimatstadt, Bay FC. Diesen ganzen Prozess damals mitzuerleben und jetzt selbst Teil eines Teams in so einer Phase zu sein, ist unglaublich aufregend. Ich weiß, wie euphorisch die Leute in der Bay über ihr Team waren, und ich weiß, wie begeistert die Menschen in Denver jetzt sind – ich glaube, das wird richtig, richtig gut.
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Wie bist du zum Sneaker-Customizing gekommen?
Ich glaube, das passt einfach zu vielen anderen Dingen, die ich mache. Ich bin gern kreativ, und das war nur eine davon. Ich habe es geliebt, auf Sneaker, mir YouTube-Videos und Tutorials dazu anzuschauen – solche Sachen eben.
Würdest du dich selbst als absoluten Sneakerhead bezeichnen?
Ja, 100 Prozent. Vor allem, was meine Fußballschuhe betrifft. Ich bin extrem wählerisch, welche ich trage – sie müssen irgendetwas Besonderes, Cooles haben, sonst will ich sie nicht anziehen.
Welche Fußballschuhe trägst du im Moment?
Gerade trage ich ein paar Ronaldo-Remakes in limitierter Edition – die sind ziemlich cool. Und ich habe noch ein paar andere starke Paare, die ich hoffentlich im Laufe der Saison auspacken werde.
Hast du bestimmte Rituale am Spieltag?
Ich versuche, mich von festen Spieltagsritualen fernzuhalten. Wenn ich mich zu sehr auf eine bestimmte Routine verlasse und sie dann mal nicht machen kann, würde mich das mental total blockieren. Mein einziges „Ritual“ ist deshalb: so viel ausruhen wie möglich, genug trinken und dann einfach rausgehen und spielen.
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Was ist dein größtes Ziel für deine Debütsaison?
Mit dem Team den NWSL Shield und die Championship zu gewinnen – das ist das große Ziel.
Wo siehst du dich in fünf Jahren?
Ehrlich gesagt habe ich da schon länger nicht mehr drüber nachgedacht. Hoffentlich spiele ich dann immer noch Profifußball und habe an vielen Dingen gearbeitet, mit denen ich aktuell in meinem Spiel noch zu kämpfen habe. Und idealerweise haben wir bis dahin in Denver schon ein paar Championships gefeiert.
Welchen Rat würdest du deinem 15-jährigen Ich geben?
Da gäbe es so viel zu sagen. Aber vor allem: Auf schlechte Tage folgen gute Tage. Mein Vater sagt mir das seit Jahren, aber so richtig verinnerlicht habe ich es erst am College. Du musst dich durch die harten Phasen durchkämpfen, um am Ende die Belohnung zu bekommen. Darauf solltest du auf jeden Fall deinen Fokus legen.



















