Diese Designerin macht afrikanische Kunst zum neuen Schuh-Klassiker
Mit jedem neuen Design bringt Nathalie Chebou-Moth ihre Kultur auf den Laufsteg – und an deine Fersen.
OMÔL ist eine der spannendstenaufstrebenden Schuhmarken Marken unserer Zeit. Mit einem Signature-Stil, der direkt aus ihrer Kultur und ihrem Erbe entsteht, knüpft Designerin Nathalie Chebou-Moth an die Wurzeln ihrer Familie in Kamerun an. Auf diesem Fundament entsteht eine Fashion-Welt rund um das Konzept vonafrikanischerWeiblichkeit und Identität.
Die charakteristische Totem-Linie von OMÔL greift Elemente traditioneller afrikanischer Stile auf – von Maskeraden bis hin zu Skulpturen. Dieser abstrakte Stil machte Chebou-Moth bekannt, doch das ist erst der Anfang. NeueCollabs stellen Luxus undNachhaltigkeit in den Vordergrund, während Expansionspläne bereits am Horizont sind. Jetzt ist der perfekte Moment, deine Style-Aktien in diePariser Brand zu investieren. OMÔL steuert direkt an die Spitze.
Für diese Ausgabe vonBaes With Kicks, haben wir mit Chebou-Moth über die Inspiration hinter ihrer Brand, die Menschen, für die sie designt, und ihre Wünsche für die Zukunft gesprochen. Scrolle weiter, um das ganze Gespräch zu lesen.
Name: Nathalie Chebou-Moth
Ort: Paris
Beruf: Designerin und Gründerin von OMÔL
Was hat dich dazu inspiriert, die Brand zu gründen?
OMÔL entstand aus dem Wunsch, eine bewusste und zugleich ausdrucksstarke Fashion-Brand zu schaffen, die sowohl Unangepasstheit als auch Opulenz feiert. Der Ausgangspunkt war sehr persönlich: Die Totem-Kollektion wurde von einer Reihe von Skulpturen aus der Reisesammlung meines Vaters inspiriert. Diese emotionale Verbindung zu Kunst, Kultur und Storytelling entwickelte sich ganz natürlich zu Ready-to-wear, Schuhen und Accessoires weiter, bei denen sich jedes Piece wie eine tragbare Skulptur anfühlt – etwas Mutiges, Intendiertes und Bedeutsames.
Was ist die Geschichte hinter dem Brandnamen?
Omôl bedeutet „Mademoiselle“ in der Sprache meines Vaters – einer von vielen ausdrucksstarken Sprachen in Kamerun. Es steht für eine moderne, selbstbewusste Frau. Jemanden, der expressiv, unabhängig und kompromisslos sie selbst ist. Der Name spiegelt ein Gefühl von Identität und Zugehörigkeit wider – beides zentrale Elemente der DNA der Brand.
In deinen Schuhen finden sich viele Einflüsse traditioneller west- und zentralafrikanischer Kunst. Was hat dich an diesen Stilen besonders angezogen?
Die Brand ist stark von skulpturalen Formen und symbolischen Objekten inspiriert – insbesondere von jenen, die in unserer traditionellen Kunst zu finden sind. Der Totem-Absatz zum Beispiel greift diese Idee von Identität und Storytelling über Form auf.
Was mich an diesen Einflüssen fasziniert, ist ihre Fähigkeit, Bedeutung weit über reine Ästhetik hinauszutragen. Sie sind nicht nur dekorativ. Sie stehen für Herkunft, Individualität und eine kraftvolle Bildsprache. Das passt perfekt zu OMÔLs Vision, Pieces zu kreieren, die sich wie Kunst anfühlen.
Wer ist für dich der*die typische OMÔL-Kund*in?
Sie ist Fashion-Enthusiastin und sucht nach etwas, das über Trends hinausgeht. Sie möchte Pieces, die hochwertig, kreativ und zeitlos sind, die aber zugleich ihre Identität zum Ausdruck bringen. Sie schätzt Erlebnisse und fühlt sich von Designs angezogen, die einzigartig und bewusst gestaltet sind. Am Ende ist sie jemand, für die Mode eine Form der Selbstentfaltung ist.
Der Totem Boot ist eines deiner beliebtesten Produkte. Warum kommt er deiner Meinung nach so gut an?
Der Totem Boot kommt so gut an, weil er sofort wiedererkennbar ist. Der skulpturale Absatz ist ein echter Eyecatcher und sehr bold, wirkt mit seiner Form aber auch ein wenig futuristisch. Er trifft genau die Balance zwischen Statement und Tragbarkeit. Menschen fühlen sich zu Pieces hingezogen, die herausstechen und trotzdem in die eigene Garderobe passen – und genau das leistet der Totem Boot. Er lässt uns mit jedem Schritt kraftvoll und unverwechselbar fühlen.
Du hast kürzlich eine Collaboration mitNona Source. Welche Rolle spielt Nachhaltigkeit in deinem Designprozess?
Nachhaltigkeit ist ein zentraler Bestandteil meiner Designphilosophie. Unsere Collaboration mit NONA SOURCE hat es uns ermöglicht, mit LVMH-Deadstock-Stoffen zu arbeiten und hochwertigen Materialien aus Modehäusern neues Leben einzuhauchen. Darüber hinaus konzentrieren wir uns darauf, Pieces zu entwerfen, die sowohl in ihrer Qualität als auch in ihrem Design langlebig sind.
Über die Materialien hinaus ist auch das Geschäftsmodell der Brand verantwortungsvoll angelegt. Wir arbeiten hauptsächlich mit einem Pre-Order-System, das heißt, wir produzieren nach Nachfrage statt auf Vorrat. So können wir Abfall deutlich reduzieren und gleichzeitig Exklusivität und Qualität sichern. Nachhaltigkeit bedeutet für uns achtsames Kreieren: Abfall minimieren, Handwerkskunst wertschätzen und Produkte gestalten, die Menschen über Jahre hinweg behalten möchten.
Was steht als Nächstes für OMÔL an?
Unser Ziel ist es, OMÔL weiter als globale, bewusste Luxury-Brand aufzubauen. Wir wollen das Totem-Universum erweitern, neue Kategorien erkunden und unser Storytelling rund um Identität, Handwerkskunst und Kultur vertiefen. Gleichzeitig fokussieren wir uns darauf, unsere Community zu stärken und nicht nur Produkte zu schaffen, sondern ein Erlebnis, das wirklich mit uns resoniert.



















