Diese neue Fotoausstellung zeigt schonungslose Verletzlichkeit in deinen Zwanzigern
Fünf aufstrebende Fotograf:innen erzählen in „Cold Feet“ von der Unsicherheit einer ganzen Generation.
Eine neue Ausstellung, die in Soho, London, Station macht, rückt eine junge Generation von Fotograf:innen in den Fokus, die Unsicherheit, Intimität und Selbstfindung auslotet. Unter dem Titel Cold Feet, eröffnet die Gruppenschau bei Southern & Partners, wo Arbeiten von Timon Benson, Georgia Jones, Hamish McMillan, Kendal Walker und Elena Bianca Zagari.
Die Ausstellung erkundet die gemeinsame emotionale Gefühlswelt von Künstler:innen Mitte zwanzig und spürt Themen wie Verletzlichkeit und Möglichkeiten nach. Durch Porträts, persönliche Erzählungen und beobachtende Fotografie erzählt Cold Feet von prägenden Momenten in Leben und Karriere der Beteiligten – und ruft Emotionen hervor, die wir nur allzu gut kennen.
Zu den gezeigten Arbeiten zählt Bensons Impasse (2025), ein fast lebensgroßes Porträt in einem Raum, der von persönlichen Gegenständen übersät ist – ein Einblick in einen Moment, der zwischen Erleichterung und Ungewissheit schwebt. An anderer Stelle präsentiert Zagari erstmals Sex Diaries (2026), eine zutiefst persönliche Serie, die weibliche Erfahrungen von Intimität, Begehren und Erinnerung über den Körper als emotionales Archiv verhandelt.
Walker nähert sich dem Porträt auf nahezu tagebuchartige Weise und schafft Bilder, die zugleich intim und verstörend wirken, während Jones das Verhältnis zwischen Fotograf:in und Motiv untersucht und dabei oft Spuren ihrer selbst im Bild hinterlässt. McMillans beobachtende Fotografien runden die Schau ab und erkunden Sehnsucht und Verbundenheit über die subtilen Spuren menschlicher Interaktion.
Herausgekommen ist ein schonungslos intimes, ungefiltertes Porträt davon, was es heute heißt, Anfang zwanzig zu sein.
Cold Feet ist noch bis zum 1. August zu sehen – also nichts wie hin zu Southern & Partners.



















