BORNTOSTANDOUT macht nichts Seelenloses
Wir haben mit Gründer Jun Lim darüber gesprochen, wie seine Marke die Welt der Nischendüfte neu definiert.
Während unsere Beauty-Routinen sich von Einheitslösungen zu hochindividuellen Ritualen entwickeln, befindet sich auch die Welt der Düfte im Wandel. Früher bestimmten oft Massentauglichkeit und Bestsellerlisten, was als Signaturduft galt: jene Klassiker, die Jahr für Jahr gefragt waren und von unseren Müttern und Großmüttern weitergegeben wurden. 2026 hingegen sind Düfte Ausdruck des persönlichen Geschmacks und einer bewusst kuratierten Auswahl – und Nischenmarken wie BORNTOSTANDOUT gehen dabei voran.
BORNTOSTANDOUT wurde nach dem Prinzip der „Rebellion gegen die Norm“ gegründet und stellt den Duft selbst über Luxusmarketing und große Namen. Schon lange vor dem Launch der Marke fiel Gründer Jun Lim auf, was den meisten Mainstream-Düften fehlte: eine eigene Haltung. Mit diesem Instinkt erweitert BORNTOSTANDOUT bis heute unseren Blick auf Düfte – von chaotischen, wie Farbkleckse wirkenden Kampagnen bis hin zu provokanten Namen wie „Fig Porn“ und „Happy Nuts“.
Hinter den Anspielungen steckt eine „dirty and fun“-Ästhetik, die auch auf Kult-Duftprofilen basiert und einen etwas fühlen lässt. Für den jüngsten Launch, „Melón Malo Extrait Extrême“, wurden die lebhaften Kindheitserinnerungen des Parfümeurs Jordi Fernández an Melone vom Süßen ins Säuerliche gewendet. Dunklere, komplexere Noten ergänzen die süßen und fruchtigen Akkorde und stehen für den ernüchternden Übergang von der Kindheit ins Erwachsenenalter. „Dieselbe Frucht, aber das Leben ist ihr dazwischengekommen. Irgendwie wie bei uns allen“, sagt Lim zu Hypebae.
BORNTOSTANDOUT richtet sich an die „Außenseiter, Rebellen und Regelbrecher“ dieser Welt und setzt der allgegenwärtigen Seelenlosigkeit konsequent Einzigartigkeit entgegen. Aktuell geschieht das mit eindrucksvollen Düften, doch Lim betont, dass die Marke sich nicht auf eine Kategorie beschränken will. Stattdessen plant sie, all jene Schritte unserer täglichen Routinen neu zu denken, die ein Upgrade vertragen könnten. Denn BORNTOSTANDOUT sei, so Lim, mehr als bloße Produkte im Regal – es sei Kunst: „Wenn man sie quantifizieren könnte, wäre es keine Kunst. Man muss sie riechen und fühlen. Genau darum geht es.“
Im Folgenden spricht Gründer Jun Lim über den Einfluss von BORNTOSTANDOUT auf die Nischenduft-Bewegung und seine weiteren Pläne für die Marke.
Über die Inspiration hinter „Melón Malo Extrait Extrême“
Warum BORNTOSTANDOUT gegründet wurde
Wie sich die Marke seit ihrem Launch entwickelt hat
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