Glenn Martens hat kürzlich seinen Abschied von Diesel bekannt gegeben. Die Frühjahr/Sommer-Kollektion 2027 wurde damit zu seinem Schwanengesang: eine Ode an das Vergnügen in maximal überzeichneter Form. Für seine jüngste Show bei der Mailänder Modewoche präsentierte der Designer eine Kollektion, die kaum mehr Diesel sein könnte.
„Bei Diesel steht die Party immer an erster Stelle. Es geht um Inklusivität, Selbstausdruck, Vergnügen und die Demokratisierung von Erlebnissen. Die Kollektion verkörpert Diesel in Reinform: disruptiv, sexy, fluid und verspielt. Wir sitzen alle im selben Boot – drehen wir noch eine Runde“, erklärte Martens in einer Pressemitteilung.
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Die Kollektion vereinte alle Markenzeichen des Labels unter einem Dach – und legte noch jede Menge drauf: von Diesel-Denim und Trompe-l’œil-Designs über gerippte Loungewear bis hin zu bewusst abgetragen wirkender Strickmode.
Der unangefochtene Star der Show war jedoch die unerwartete Performance kurz vor dem Finale. Martens holte dafür die Energie des in Marseille ansässigen Künstlerkollektivs (LA)HORDE ins Boot und setzte 200 Performer:innen ein, die zunächst unauffällig im Publikum saßen. Dann brachen sie zu sinnlichen Aktionen aus, berührten sich selbst und einander, bevor sie die Show mit heftigem Headbangen beendeten. Ein echtes … Erlebnis.
Insgesamt war Martens’ letzte Show genau das, was wir uns erhofft hatten: heiß, schweißtreibend und unverkennbar Diesel.