David Koma nimmt uns mit zurück aufs Eis. Für die Saison Frühjahr/Sommer 2027 lässt sich der Designer vom theatralischen Glamour des Eiskunstlaufs der 1990er-Jahre inspirieren – einer Zeit, in der strassbesetzte Kostüme und obsessive Präzision auf eine dramatische Vision von Weiblichkeit trafen. Vorhang auf für Tonya Harding: Ihre ungefilterte Athletik und ihr eiserner Erfolgswille inspirieren eine Kollektion, die sportliche Disziplin mit High-Octane-Glamour in Einklang bringt.
Kristallspiralen, die von den einst ins Eis gezeichneten Figuren inspiriert sind, ziehen sich als Stickereien, Oversize-Schmuck und skulpturale Cut-outs über die Kleider, jeweils mit einem Perlmuttzentrum versehen. An anderer Stelle wird Satin in kreisförmigen Öffnungen gerafft, während transparentes schwarzes Mesh geometrische Fenster am Körper kreiert.
Komas charakteristischer Federbesatz verleiht Oberteilen und Röcken Bewegung. Dazu gesellen sich Fransenreihen, die auf starre Korsettstäbchen genäht wurden, um fließende, fast lebendige Silhouetten zu erschaffen. Edle Warm-up-Looks kombinieren Satin-Bomberjacken mit voluminösen Shorts, während schützende Jacken über Kleidern im Layering-Look getragen werden. Ein metallisch mintfarbenes Strickkleid rückt die Kollektion schließlich endgültig in sinnliche Sphären.
Die Farbpalette fängt die Fantasie der Eisbahn ein und bewegt sich zwischen Zuckerwatte-Pink, Rosé, sanftem Mint und strahlendem Elfenbein, akzentuiert durch flüssiges Silber, Schwarz und Allover-Kristallverzierungen. Das erfüllt mit Sicherheit all die Eiskunstlauf-Fantasien aus Kindertagen.
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