Die neue „Costume Art“-Ausstellung im Met feiert echte Körper
Mit schwangeren, trans und kurvigeren Körpern, die in klassischen Modepräsentationen meist fehlen.
The Met holt die Körper zurück –echte Körper. Während unsere Social-Media-Feeds überquellen mitMet Gala-Looks zum Motto „Fashion is Art“, dürfen wir dieAusstellung nicht vergessen, die parallel dazu läuft und den TitelCostume Art trägt.
Kuratiert von Andrew Bolton, will die Schau die historische Hierarchie zwischen Bildender Kunst und Mode aufbrechen, indem sie beide im Akt des Sich-Anziehens verankert – und damit echte Körper radikal in den Mittelpunkt stellt. Gezeigt werden neun neue Körperformen, die in klassischen Modepräsentationen kaum vorkommen, darunter schwangere Körper, trans Körper, behinderte Körper und größere Körper. Bolton rückt außerdem Stimmen und Designer:innen jenseits des europäischen Kosmos ins Rampenlicht und unterläuft damit gängige Branchenstandards.
Die Schaufensterpuppen sind entlang verschiedener körperlicher Themenkomplexe in eigene Bereiche gegliedert. Ein Abschnitt mit dem Titel „Corpulent Body“ widmet sich Volumen und präsentiert MusikerinYseult neben den Models Jade O’Belle und Charlie Reynolds. Außerdem zu sehen ist die Künstlerin und DesignerinMichaela Stark, deren Arbeiten seit Langem die Grenze zwischen Mode und Kunst verwischen und sich mit dem wandelnden Körperbild unserer Gesellschaft auseinandersetzen.
Die Models wurden in einem 3D-Scan erfasst, um von BildhauerFrank Benson. in physische Figuren übersetzt zu werden. Die Köpfe der Figuren tragen statt Gesichtern Spiegel, ergänzt von Samar Hejazi – so sehen sich Besucher:innen in den Körpern gespiegelt und werden selbst Teil der Inszenierung.
Diese Mannequins bleiben: Die Entwürfe werden als neueste Stücke in die ständige Sammlung der Abteilung aufgenommen. „Wir versuchen, das Bild zu vervollständigen“, sagte Bolton gegenüberThe New York Times, um das gesamte Spektrum von Körpern im und jenseits des Met abzubilden.
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