Marc Jacobs eröffnet inoffiziell die New York Fashion Week
Off-Schedule-Show mit einer Kollektion unter dem Titel „Memory. Loss.“
Marc Jacobs hat soeben den Startschuss für die New York Fashion Week FW26 noch vor ihrem offiziellen Beginn gegeben. Abseits des regulären Showkalenders inszenierte das Label eine reduzierte Präsentation mit vielen klaren Linien, hohen Halsausschnitten und zarten Tönen.
Unter dem Titel „Memory. Loss.“ lotete die Kollektion aus, wie Erinnerungen uns formen und prägen. Tief in Nostalgie verwurzelt, verweisen die Shownotes zugleich auf die Unvermeidbarkeit von Verlust – und auf die Arbeit, die wir leisten müssen, um Erinnerungen lebendig zu halten. Wie sehr die Vergangenheit unser heutiges Handeln, unser Selbstbild, unser kreatives Schaffen und all das, was wir mit uns tragen, beeinflusst, durchzieht die Botschaft der Show und zeigt sich in ihren Retro-Silhouetten.
Vor gestreiftem Backdrop schritten die Models in kastenförmigen Silhouetten und mit undone gestylten Haaren durch den Raum. Die Taillen waren abgesenkt, um die klaren Linien horizontal wie vertikal über den Körper zu ziehen, während Hände häufig in breiten Bundpartien verschwanden. Ein verkehrt herum getragener Mantel, säulenförmige Midiröcke und Hemdkragen-Silhouetten signalisierten eine gewisse Strenge und Zurückhaltung, die sich auch in der Farbpalette widerspiegelte. Zarte Nuancen von Hellrosa und Himmelblau wurden gelegentlich von einem kräftigen Lila oder Gelb durchbrochen, blieben jedoch stets durch dunklere Grautöne und Schwarz geerdet. Vielleicht eine stille Lektion im Dressen für Krisenzeiten.
Entdecke einige der Looks oben und schau auf der Marc-Jacobs-Website für weitere Eindrücke vorbei.
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