Rico Nasty ist offiziell ein Gucci-Girl
Wir haben mit der Rapperin über ihre Rolle in der neuen „Primavera“-Kampagne von Gucci gesprochen.
Rico Nasty war im Herzen schon immer ein Gucci-Girl – jetzt ist es offiziell. Nachdem die US-Rapperin und Sängerin in der vergangenen Saison Demnas Debüt für das Haus besucht hatte, hebt sie ihre Beziehung zu Gucci nun auf die nächste Stufe: Sie ist in der brandneuen „Primavera“-Kampagne zu sehen. Die Kampagne feiert die Idee der Wiedergeburt und „die transformative Kraft der Liebe“ und zeigt Rico neben Größen wie Kate Moss, Shawn Mendes und Alex Consani.
„Als ich es erfahren habe, war ich so, so glücklich und natürlich geehrt“, erzählt Rico über den Prozess. Hinter den Kulissen arbeitete sie dabei mit ihrem bewährten Glam-Team. „Ich hatte mein übliches Glam-Team dabei, und dass Gucci uns den Look für die Kampagne anvertraut hat, hat mir ein noch besseres Gefühl gegeben“, fährt die Künstlerin fort.
Anlässlich des Launchs von Guccis „Primavera“-Kampagne haben wir mit der Künstlerin über die Geschichte ihrer Beziehung zum Haus, ihre ersten Gucci-Erinnerungen und ihre Pläne für den Rest des Jahres 2026 gesprochen.
Hier geht es zum vollständigen Interview.
Im Laufe der Jahre hast du schon alles gemacht: Musik, Schauspiel und den Einstieg in Fashion und Beauty. Was davon hat dich am meisten erfüllt?
Am erfüllendsten ist für mich, dass ich immer gespürt habe, dass all das für mich passieren würde – ich wusste nur nicht, wann oder wie. Ich bin glücklich, einfach da zu sein.
Anfang dieses Jahres warst du bei Demnas Gucci-Show während der Fashion Week in Mailand. Wie war es, Teil dieses Moments zu sein?
Es war total surreal. Ich war schon auf Fashion Weeks, aber nicht so, Schatz. Vom Flug über das Auto bis hin zu den Blumen und Geschenken – es war unglaublich. 10/10. Am besten fand ich die Anprobe und zu sehen, worin Demna mich am liebsten sehen würde.
Mit deiner Rolle in der neuen „Primavera“-Kampagne hast du deine Beziehung zum Haus nun auf die nächste Stufe gehoben. Was kannst du uns über den Prozess erzählen?
Der Prozess war aufregend – ich meine, es ist GUCCI !!!!! Als ich es erfahren habe, war ich so, so glücklich und natürlich geehrt. Am besten fand ich, dass ich mein Team behalten durfte. Ich hatte mein übliches Glam-Team dabei, und dass Gucci uns den Look für die Kampagne anvertraut hat, hat mir ein noch besseres Gefühl gegeben.
In der Kampagne stehen außerdem Tom Brady und Alex Consani neben dir vor der Kamera. Wie war es, am Set Menschen aus so unterschiedlichen kreativen Bereichen zu begegnen? Wie haben sich eure verschiedenen Fähigkeiten ergänzt?
Alex Consani bringt mich online seit Jahren zum Lachen. Sie ist so witzig und fabelhaft. Ich habe sie in Mailand beim Gucci-Dinner kennengelernt. Am Set der Kampagne haben wir uns zwar nicht gesehen, aber ich weiß: Hätten wir uns getroffen, hätten wir garantiert etwas gefunden, worüber wir lachen können.
Was sind deine frühesten Erinnerungen an Gucci?
Meine früheste Gucci-Erinnerung stammt aus dem Jahr 2017, als ich in Chicago war. Ich war für einen Auftritt dort und sah diese Gucci-Brille im Schaufenster. Sie kostete fast so viel, wie ich für den Auftritt bezahlt bekam, also kaufte ich sie nicht. Etwa sechs Monate später hatte sich für mich alles grundlegend verändert. Also ging ich in meiner Heimatstadt in den Gucci-Store und kaufte die Brille. Es war mein erster Einkauf in einer Designer-Boutique. Mein erster Kauf für mehr als 500 Dollar. Und es war das erste Mal in meinem Leben, dass ich etwas gekauft habe, ohne es zu bereuen – weil ich es mir tatsächlich leisten konnte.
Du hast einmal gesagt, du glaubst nicht an Dinosaurier … Was würde die Leute sonst noch an dir überraschen?
Die Leute wären wahrscheinlich überrascht zu hören, dass ich doch an Dinosaurier glaube. Aber leider provoziere ich andere noch lieber. Manchmal sage ich einfach, der Himmel sei grün. Das heißt nicht, dass du mir glauben musst.
Kommen wir zur Musik … Dein letztes Projekt ist Anfang dieses Jahres erschienen. Was kannst du uns darüber erzählen?
Mein neues Album Rx ist mein liebster Release bisher. Es fühlt sich wie ein frischer Wind an. In letzter Zeit freue ich mich sehr auf die Zukunft – das ist immer ein gutes Zeichen. Insgesamt ist dieses Album einfach ein echter Selbstbewusstseins-Boost.
Bei Tracktiteln wie „Tia Tamera“, „iCarly“ und „Hey Arnold“ wird deutlich, dass die 90er und frühen 2000er dich als Künstlerin stark geprägt haben. Was liebst du an der Musik und Mode dieser Ära? Und warum, glaubst du, kehren wir immer wieder zu ihr zurück?
Was ich an dieser Ära in Musik und Mode am meisten liebe, ist die enorme Ausdruckskraft. Es entstanden so viele verschiedene Styles. Zum ersten Mal gab es innerhalb jedes Musikgenres so viele Optionen: Goth, Punk, Streetwear, Video-Vixen-Mode, High Fashion, Preppy. Ich glaube, ich kehre immer wieder dorthin zurück, um mein inneres Kind zu heilen, denn das, was ich als Kind gesehen habe, hat meinen Geschmack wirklich geprägt.
Wie würdest du vor diesem Hintergrund deinen persönlichen Stil beschreiben?
Ich würde ihn als ausdrucksstark beschreiben. Im Laufe meiner Karriere habe ich so viele verschiedene Dinge getragen. Und ich glaube, die Konstante war immer der Selbstausdruck. Ob man es mag oder liebt: Ich habe immer das getragen, was ich am coolsten fand.
Zum Schluss: Ein Album ist bereits erschienen, eine Tour steht bevor – was kommt als Nächstes? Was hält der Rest von 2026 für dich bereit?
Wenn ich von der Tour zurück bin, geht es für mich in Staffel 2 von Margo’s Got Money Troubles! Das ist so aufregend – ich kann es kaum erwarten, wieder am Set zu sein. Außerdem arbeite ich an neuer Musik. Für nächstes Jahr denke ich an ein paar Festivals und weitere Tourneen :) Hoffentlich gibt es auch noch mehr Fashion.



















