Sandy Liangs verträumtes Modeuniversum bekommt ein eigenes Buch
„Dressing Up: Sandy Liang“ gewährt intime Einblicke in das kreative Archiv der Designerin.
Mit Dressing Up: Sandy Liang, einer neuen Monografie des Verlags Rizzoli, gewährt Sandy Liang einen noch persönlicheren Einblick in die Welt hinter ihren charakteristischen Schleifen, Ballerinas und Peter-Pan-Kragen.
Mehr als zehn Jahre nach der Gründung ihres gleichnamigen Labels hat die Designerin aus New York ein unverwechselbar mädchenhaftes Universum geschaffen, das Downtown-Coolness mit Nostalgie, Jugendkultur und ihren Kindheitserinnerungen verbindet. Nun wird diese Welt in einem sehr persönlichen Scrapbook zusammengeführt.
Statt eine klassische Mode-Retrospektive zu sein, eröffnet Dressing Up anhand persönlicher Erinnerungsstücke Einblicke in Liangs kreativen Prozess, darunter bisher unveröffentlichte analog aufgenommene Fotos und iPhone-Bilder. Das Archiv versammelt alles von Laufstegmomenten und liebgewonnenen Referenzen bis hin zu Liangs sich wandelndem Verständnis von Uniform Dressing.
Für die Designerin war das Dokumentieren ihres Lebens schon immer eng mit ihrer Arbeit verknüpft. „Erinnerungen in Fotos festzuhalten, hat sich für mich immer genauso kostbar angefühlt wie ein Erinnerungsstück aus der Kindheit aufzubewahren“, sagt Liang. „Mein Leben durch meine Arbeit zu teilen, fühlt sich für mich ganz intuitiv an – das eine ist ohne das andere nicht vollständig“, fügt sie hinzu und beschreibt das Buch als ein Jahrzehnt ihrer Marke, gesehen durch ihre eigene Linse.
Das Ergebnis ist teils Modearchiv, teils persönliches Scrapbook und teils Anleitung zum Aufbau eines eigenen visuellen Universums – im Grunde Sandy Liangs Welt, gebunden zwischen zwei Buchdeckeln. Ein Exemplar gibt es auf der Website von Rizzoli.
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