Diese Ausstellung über Girlhood darfst du nicht verpassen
„Girls. On Boredom, Rebellion and Being In-Between“ ist eine intime, schonungslose Reise durch die weibliche Adoleszenz.
Eine bunte Haarklammer, ein chaotisches Schlafzimmer, ein Kommunionskleid – Mädchen*sein lässt sich in flüchtigen Momentaufnahmen der Zeit sofort erkennen. Allzu oft wurde es in der gesamten Kunstgeschichte als stumm, naiv und bloß „Tochter von“ betrachtet – doch das junge Mädchen als Muse zeigt sich jetzt in neuer Gestalt. In dieser neuesten Ausstellung im MoMu in Antwerpen, wird Mädchen*sein nicht nur als Thema, sondern als Perspektive des Sehens, Erinnerns und Träumens inszeniert.
Unter dem Titel Girls. On Boredom, Rebellion and Being In-Between vereint die Schau Fotografie, bildende Kunst, Mode und Film in einer Ausstellung über die weibliche Adoleszenz und spürt der Komplexität und Nostalgie dieses Lebensabschnitts nach. Mit Objekten und Szenen, die uns augenblicklich in prägende Augenblicke zurückversetzen, eröffnet das Thema emotionale, psychologische und politische Tiefen.
Mit Arbeiten von Sofia Coppola, Juergen Teller und Simone Rocha, Girls untersucht, wie Mädchen*sein in unterschiedlichen Medien erinnert und dargestellt wird. Fragen nach Weiblichkeit, der Infantilisierung von Frauen und dem Einfluss von Girlhood auf die visuelle Kultur stehen im Raum und zeichnen ein kraftvolles, zugleich zartes Porträt. Entstanden ist die Ausstellung im direkten Austausch mit heutigen Teenagern – das verleiht ihr eine ungeschönte Authentizität. Unsere Zukunft hängt davon ab, wie wir Jugendliche unterstützen, und Girls erinnert daran, wie essenziell Sichtbarkeit ist.
Die Ausstellung ist noch bis zum 1. Februar 2026 im MoMu Fashion Museum in Antwerpen.
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