Japanische Künstlerin erschafft traumhafte Visionen mit Glitzer und Stickern
Tauche in ihre surreale Fantasiewelt in dieser neuen Ausstellung ein.
Pop-surrealistische Visionen, feminine Energie und Glitzer treffen in dieser neuenAusstellung aufeinander. Die Corey Helford Gallery (CHG) im Downtown von Los Angeles präsentiert die japanischeKünstlerin Junna MaruyamasDebüt-Soloausstellung in den USA, mit dem Titel Who Am I?.
Verträumte Visionen melancholischer Frauenfiguren entstehen aus einer Mischung aus Pop Art und Surrealismus und münden in eine Fantasiewelt, die einen unweigerlich in ihren Bann zieht. Maruyama arbeitet in Malerei, Druckgrafik und Skulptur und fügt Details hinzu, die an das Mädchen-Sein erinnern – etwa Sticker, Glitzer und herzförmige Motive. Diese geschlechtlich codierten Elemente katapultieren die Arbeiten in ein Reich des Spiels und der Imagination, das sich sofort vertraut anfühlt.
Die Motive der Künstlerin entstammen Märchen und Folklore, gemalt mit einer lebendigen, sich stetig wandelnden Palette und mit einer puppenhaften Unschuld, die leicht beunruhigt, weil unter all der Süße eine nicht greifbare Spannung liegt. In der Ausstellung wird zudem ihre „Gyaru Series“ zu sehen sein, die bei Fans inAsien äußerst beliebt ist und die kulturelle Verbindung zu Anime und Manga. Inspiriert von der Gyaru-Subkultur in Japan, die vor allem in den späten 90ern und 2010er-Jahren groß war, zeigt sie überzeichnete, hyperfeminine Ästhetiken. Für die Künstlerin war die Serie ein Weg, ihre schwindende Leidenschaft neu zu entfachen.
Maruyama erklärte in einem Statement: „Who am I? ist nicht nur eine Frage, die ich an die Betrachter richte, sondern auch an mich selbst. Ich habe seit meiner Kindheit viel durchgemacht und mich immer nach innen gewandt. Diese Gespräche mit mir selbst haben sowohl mein persönliches Wachstum als auch meine Kunst genährt.“ Sie fügt hinzu: „Ein Leben voller Erfahrungen führt zu Kunst mit echtem Gewicht.“
Die Ausstellung eröffnet am 10. Januar und ist bis zum 14. Februar 2026 zu sehen. Mehr Infos gibt es auf der CHG-Website.
Außerdem aus der Kunstwelt: Schauen Sie sich diese Ausstellung an, in der Hunderte von Labubu-Figuren zu sehen sind.



















