Wird 2026 das Jahr der WAGs?
Von Star-Athleten-Powercouples bis zu den größten Namen der Musikszene – Celebrity-WAGs erobern 2026 für sich, und es wird Zeit, dass der Rest der Welt nachzieht.
Die Obsession der Gesellschaft mit WAGs – „wives and girlfriends“, also Ehefrauen und Freundinnen von Spitzensportlern – sitzt tief. Bevor Instagram und TikTokuns heimliche Einblicke in das Leben von Influencer:innen und Promis gaben, fesselte Basketball Wives die Bildschirme im ganzen Land. Bevor Georgina Rodriguez’ Soy Georgina zu einem Netflix‑Hit wurde, hielten uns Klatschblätter mit den neuesten News zu Victoria Beckham und Coleen Rooneys neuesten Unternehmungen auf dem Laufenden.
WAGs sind eine Institution, aber in den vergangenen Jahren haben Prominente die alten Konnotationen des Begriffs komplett über Bord geworfen. Die größten Namen aus Musik und Sport sind per Definition heute selbst WAGs, doch eines ist klar: Diese Frauen haben ernstzunehmende HABs an ihrer Seite. Die moderne WAG macht unmissverständlich deutlich, dass eine gesunde Beziehung in beide Richtungen funktioniert – und 2026, wenn so viele unserer Lieblingsgesichter wie nie zuvor courtside sitzen, schreibt die neue Generation die Story auf ihre ganz eigene Art neu.
Historisch gesehen waren WAGs der Öffentlichkeit meist unbekannt, bis ihr Beziehungsstatus zum Futter für Blogs und Klatschpresse wurde. Das ist in vielen Fällen bis heute so, etwa bei Rodriguez und Antonela Roccuzzo bis hin zu Tolami Benson, die die EM 2024 mit ihren Custom-Looks, ihrem mühelosen Stil und ihren relatable Lipgloss-Choices zum Leuchten brachte. Doch immer mehr Frauen, die sich längst selbst einen Namen gemacht haben, treten mit Champions und All-Stars an ihrer Seite ins Rampenlicht. Von Jordyn Woods bis Oriana Sabatini, die Ära der Celebrity‑WAG ist endgültig angebrochen.
Ciara kann unmöglich für jede einzelne Romanze zwischen erfolgreichen Musiker:innen und Athlet:innen verantwortlich sein, doch es steht außer Frage, dass dies die neue Blaupause für Promi-Couples ist. Taylor Swift und Travis Kelce sind das Paradebeispiel – doch als Megan Thee Stallion ihre Beziehung zu NBA‑All‑Star Klay Thompson endlich offiziell machte, stand das Internet quasi Kopf. Zwei der größten Superstars ihrer jeweiligen Disziplinen wurden zum Couple – und vereinten damit ihre völlig unterschiedlichen Fanbases, bauten eine Brücke zwischen beiden Welten.
Am Ende sind genau diese Brücken der Kern dessen, was WAGs so besonders macht. Menschen, die sich sonst nie für eine Sportart interessieren würden, fiebern plötzlich mit – nur weil ihr Lieblings‑Popstar oder ihre Lieblings‑Influencerin mit einem der Spieler liiert ist. Aber was passiert, wenn sich die Fangemeinden ohnehin schon in ihrer Liebe zu einem Sport nahezu decken? Man kann mit Sicherheit sagen: Dieses WAG‑Business hat verschiedene Levels.
Was diese Beziehungen so sehr von der Norm abhebt, ist die enorme Bekanntheit dieser Frauen. Sie sind zwar alle Athletinnen, aber einige Namen haben ungleich mehr Strahlkraft als andere. Bei Reese und Biles etwa kennen weltweit vermutlich mehr Menschen sie als ihre männlichen Partner. Genau hier kommt der Begriff HABs mit voller Wucht zum Einsatz – und das zu Recht. Denn während viele erwarten, dass WAGs ihre Partner bedingungslos unterstützen, ohne dass die andere Seite viel zurückgeben muss, sind diese Beziehungen eine echte Zweibahnstraße.
Wir sprechen hier von WNBA‑ und NWSL‑Champions, Olympiasiegerinnen und einigen der größten Athletinnen ihrer jeweiligen Sportarten. Shelton steht immer hinter Rodman – egal ob sie für ihren Club oder ihr Land aufläuft – und sie revanchiert sich, fliegt häufig um die halbe Welt, um bei seinen Tennismatches dabei zu sein. Wilson und Adebayo sitzen regelmäßig courtside füreinander, ob in den Playoffs oder in der Regular Season.


















