Eileen Gu macht die Met Gala zu ihrer ganz persönlichen Kunstausstellung
Dieser Look wäre eine weitere olympische Medaille wert.
Eileen Gu ist vieles zugleich: eine der jüngsten und erfolgreichsten Winter-Olympionikinnen überhaupt, Stanford-Studentin, die erfolgreichste Freestyle-Skifahrerin in der olympischen Geschichte und seit gestern eine der unvergesslichsten Met Gala-Gästinnen aller Zeiten. Frisch ausgezeichnet mit ihrer sechsten olympischen Medaille tauschte Gu die Piste gegen den roten Teppich und Schnee gegen Schaumblasen – in einem maßgeschneiderten Kleid von Iris van Herpen und A.A.Murakami – ein Kleid, das die ganze Welt in Staunen versetzte.
Mit 15.000 Glasblasen, die kunstvoll auf eine skulpturale Minikleid-Silhouette geschichtet wurden, war Gus jüngster Met-Gala-Look alles andere als eine leichte Übung. Fast 3.000 Stunden Handarbeit stecken in dem Outfit – und verleihen dem Kleid eine schwerelose, fast seifige Illusion.
Als wäre das Spiel mit den zarten, künstlichen Blasen nicht eindrucksvoll genug, wurde das Kleid auf dem prestigeträchtigen Teppich zur spektakulären Performance Art. Zwischen Mode, Technologie und Kunst vermittelnd, setzten versteckte Mikroprozessoren als Seifenblasenmaschinen eine Wolke aus Blasen frei, die um Gus Taille schwebten und ihr wie eine Spur aus Schaum folgten, während sie den Teppich hinunterlief.
Entwürfe von Iris van Herpen sind berühmt für ihre geradezu außerirdischen, avantgardistischen Wunderwerke. Kombiniert man diese Design-Codes mit der Arbeit des zeitgenössischen Kunstduos A.A.Murakami, entsteht Gus Meisterstück. Perfekt im Thema und mit genau diesem „Mehr davon!“-Effekt ist dieses Kunstwerk genau das, was wir Jahr für Jahr an der Met Gala lieben.
Vom ersten Montag im Mai können Sie gar nicht genug bekommen? Hier ist unsere Liste der bestgekleideten Gäste der Met Gala.
















