Indisches Label Raw Mango feiert sein Debüt bei der London Fashion Week
Warum die Blumengirlande in der indischen Kultur so wichtig ist – ein Blick auf ihre Bedeutung und Geschichte.
Eines unserer liebsten Dinge an der Fashion Week-Saison ist die Chance, neue Labels zu entdecken – ob nur für uns neu oder ganz frisch auf der Welt. Während der London Fashion Week, präsentierte das indische Label Raw Mango sein London-Debüt und lotete die Bedeutung der floralen Girlande in der indischen Kultur aus.
Das Label wurde 2008 vom Textildesigner Sanjay Garg gegründet und hat sich seitdem mit traditionellen Techniken und einem konsequenten Einsatz für die Bewahrung von Handwerkskunst einen beeindruckenden Ruf erarbeitet. In Zusammenarbeit mit „karigars“ (hochqualifizierten Kunsthandwerker:innen) in Rajasthan, Madhya Pradesh, West Bengal und Varanasi entstehen Kollektionen, die traditionelle Techniken und lokale Geschichte neu interpretieren und in zeitgemäße Pieces für ein modernes Publikum übersetzen.
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„Raw Mango steht für eine unreife, unperfekte Idee von Schönheit; es ist Teil eines fortlaufenden Dialogs, den ich mit mir selbst und meinen Neugierden führe“, erklärte Garg in einer Pressemitteilung. „Unsere gestalterische Arbeit beginnt beim Gewebe – oder sogar beim Garn. Unsere Arbeit ist eine Antwort auf eine innere Suche: Was begeistert uns, was muss erforscht werden, was hat Bedeutung“, führt er weiter aus.
Für das Fall/Winter 2026-Debüt präsentierte das Label eine Kollektion mit dem Titel „It’s Not About the Flower“, die sich ganz um das Design und die Symbolik der Girlande drehte. Inszeniert durch seidenähnliche Stoffe, von Hand gelegt und gerollt, zeigte die Kollektion skulpturale Tops und Kleider, kombiniert mit traditionellen Stoffen, ungewohnten Ausschnittformen und präzisem Tailoring.
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