Matières Fécales bringt Body-Modification-Albträume auf den Runway
Mit seiner dritten Paris-Fashion-Week-Show liefert das Label eine Fülle unheimlicher, verstörend schöner Make-up-Looks.
Bekannt für seine eindringlichen Interpretationen von Body Horror, Matières Fécales zeigte seine Fall/Winter 2026 Kollektion bei der Paris Fashion Week. Passend zum dystopischen Show-Motto „The One Percent“ unterstrichen die Beauty-Details die dunkle Seite von Luxus – mit allem, von den markentypischen, überlebensgroßen Augen bis hin zu grausigen Prothesen und Augenmasken aus Dollarscheinen.
Als satirischer Kommentar zur wohlhabenden Elite setzte Matières Fécales auf seine typische posthumane Ästhetik und spielte zugleich mit einer radikal verzerrten Vorstellung von Schönheit. Einige Models trugen die Blackout-Kontaktlinsen und rasierten Köpfe, für die das Label inzwischen steht, während andere die Kritik an den Superreichen noch deutlicher verkörperten – mit alptraumhaften SFX-Details.
In einer Welt, die scheinbar völlig beherrscht wird von Beauty-Tweakments und -Eingriffen, stellt der FW26-Glam von Matières Fécales die gnadenlose Kälte von Post-Op-Beauty in den Mittelpunkt. Im Fokus steht die Ironie luxuriöser Treatments, die so oft in grotesken Ergebnissen enden – gespannte Haut, blutleere Teints und rot umrandete Augen wurden zu unverzichtbaren Stilmitteln für das abstoßend-schicke Thema der Kollektion.
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