LEE CHAEYEON möchte, dass ihr neues Album dir Kraft gibt
„Ich wollte eine Botschaft teilen, dass du deinen eigenen Weg weitergehst – ganz egal, in welcher Situation du bist.“
Lee Chaeyeon ist mit einem neuen Release zurück – und es ist ihr bisher verletzlichstes. Die K-Pop-Solokünstlerin und ehemalige IZ*ONE-Angehörige hat soeben ihr viertes Mini-Album veröffentlicht, Till I Die, ein außergewöhnlich feinfühliges Werk. Es geht hier um weit mehr als nur ein Showcase ihrer Performancequalitäten – das Album markiert ein prägendes neues Kapitel, in dem sie ihre künstlerische Identität durch Song und Tanz konsequent auslotet.
Mit spürbarer Leidenschaft für die Bühne legt das Album die Emotionen frei, die im Rampenlicht entstehen – zwischen Unsicherheit, Zerbrechlichkeit und unbeirrbarer Entschlossenheit. Musikalisch bedient sie sich bei verschiedensten Genres wie Hip-Hop, R&B und Dance-Pop, mit jeder Menge Y2K-Referenzen und markanten Rhythmen. Mit ihrem feinen Stimmton blickt Chaeyeon auf ihr persönliches Wachstum und ihre Heilung zurück – und verbindet das mit einer hoffnungsvollen Vorfreude auf das, was kommt.
Wir haben mit der Künstlerin gesprochen – über das neue Release, ihre vielseitigen Einflüsse und darüber, wie es ist, sich so offen zu zeigen. Hier kommt das komplette Interview.
Kannst du uns ein bisschen von dir erzählen und wie du zur Musik gekommen bist?
Seit ich klein war, habe ich es geliebt, Girlgroup-Musikvideos zu schauen und die Choreografien mitzutanzen. Als ich dann mit Tanzunterricht angefangen habe, ist ganz natürlich auch mein Interesse an Musik und Performance gewachsen – und diese Leidenschaft begleitet mich bis heute.
Du hast gerade dein viertes Album, Till I Die, veröffentlicht. Was hat dich bei diesem Projekt besonders inspiriert?
Till I Die ist das Album, das am ehrlichsten widerspiegelt, wer ich im Moment bin. Im Zentrum stehen meine aktuellen Gefühle, die Situationen, in denen ich mich befinde, und meine Aufrichtigkeit gegenüber der Bühne. Dieser ganze Prozess ist zur größten Inspirationsquelle für dieses Projekt geworden.
Dieses Album ist sehr persönlich. Wie war es für dich, dich so verletzlich zu zeigen?
Es war nicht leicht, mich zu öffnen und meine echten Gefühle zu zeigen. Ich habe mich immer wieder gefragt, ob die Leute diese emotionalen Momente wirklich nachempfinden können, und hatte Sorge, dass es vielleicht zu schwer wirken könnte. Gleichzeitig hatte ich das Gefühl: Wenn nicht jetzt, in genau diesem Moment und in dieser Situation, dann kann ich diese Stimmung vielleicht nie wieder so ausdrücken. Es war auch ein Prozess, mich so zu zeigen, wie ich wirklich bin – und ich glaube, das ist der wichtigste Aspekt dieses Albums.
Der Fokustrack heißt „No Tears On The Dancefloor“. Kannst du uns die Geschichte hinter dem Song erzählen?
„No Tears On The Dancefloor“ erzählt davon, sich bewusst dafür zu entscheiden, weiterzugehen – selbst in schweren Momenten. Ausgangspunkt war der Gedanke, dass ich, ganz egal welche Gefühle ich mit mir herumtrage, diese auf der Bühne in Energie verwandeln möchte.
Gibt es eine Botschaft, die die Hörer:innen aus dem Album mitnehmen sollen?
Ich wollte vermitteln, dass man seinen eigenen Weg weitergeht – egal, wie die Situation gerade aussieht. Ich hoffe, dass dieses Album für jemanden eine kleine Kraftquelle sein kann.
Du spielst mit einem Mix aus Einflüssen – von Hip-Hop über R&B bis hin zu Dance-Pop-Tracks. Wie würdest du deinen Sound insgesamt beschreiben?
Anstatt meine Musik auf ein bestimmtes Genre festzulegen, sehe ich sie als performance-orientierten Stil, in dem sich verschiedene Genres ganz natürlich vermischen. Innerhalb dieses Rahmens entwickle ich Schritt für Schritt meine eigene, unverwechselbare Farbe.
Früher warst du Teil der Gruppe IZ*ONE. Was nimmst du aus dieser Zeit mit?
Ich habe den Wert von Teamarbeit und ein starkes Verantwortungsgefühl gegenüber der Bühne gelernt. Diese Erfahrungen sind zu einem wichtigen Fundament dafür geworden, wer ich heute bin.
Was würde deine Fans wahrscheinlich überraschen, wenn sie es über dich erfahren?
Auf der Bühne wirke ich vielleicht sehr energiegeladen, aber in meinem Alltag mag ich es tatsächlich lieber ruhig und entspannt. Ich glaube, dieser Kontrast könnte einige überraschen.
Was können wir als Nächstes von dir erwarten?
Zukünftig möchte ich weiterhin neue Facetten von mir zeigen – durch unterschiedliche Arten von Musik und Performances. Ich hoffe, Bühnen zu kreieren, die den Menschen echtes Kribbeln und Aufregung schenken, und mein größtes Ziel ist es, meine Fans öfter zu treffen – dann mit einer noch erwachseneren Version meiner selbst.



















