Sport Schönheit

Jordyn Huitema macht Skincare für Girls, die richtig schwitzen

Mit JORDYSKIN bringt der Soccer-Star die erste Skincare-Linie raus, die speziell für Athletinnen gedacht ist – und erzählt, was hinter ihrem neuesten Karrieremove steckt.

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Jordyn Huitema ist eines der bekanntesten Gesichter im Frauen-Fußball. Als Olympia-Goldmedaillengewinnerin, eines von Kanadas größten Talenten und eine NWSL-Stütze hat der 25-jährige Star bereits eine beeindruckende Liste an Auszeichnungen vorzuweisen. In diesem Jahr kommt eine weitere hinzu: Skincare-Expertin.

Huitema war in der Vergangenheit offen mit ihren Akne-Problemen und hat kürzlich Einblicke in die Verwandlung ihrer Haut gegeben, als sie das Herzensprojekt enthüllte, an dem sie abseits all der Tore und des Glamours unermüdlich gearbeitet hat. Mit der Ankündigung des Launches ihrer JORDYSKIN-Skincare-Linie entwickelt die Stürmerin der Chicago Stars eine Routine für professionelle Athletinnen und Athleten, Gym-Addicts, Pilates-Queens und alle, die ins Schwitzen kommen.

Als erste Skincare-Linie, die speziell mit Blick auf Athletinnen und Athleten entwickelt wurde, ist Huitemas JORDYSKIN eine echte Beauty-Revelation. Obwohl sich so viele Menschen als sportlich bezeichnen – von WNBA-All-Stars bis hin zu Amateuren und Hobby-Spieler:innen – hat bisher keine Brand eine Formel speziell für sie entwickelt. Huitema hat das selbst in die Hand genommen und teilt nun ihr Geheimnis für eine gesunde Hautbarriere mit der Welt.

Wir haben mit Huitema über den bevorstehenden Launch von JORDYSKIN, die Herausforderungen beim Start der Linie und ihre Zukunftsvision für die Brand gesprochen. Scroll weiter, um das komplette Gespräch zu lesen.

Was hat dich dazu gebracht, eine eigene Skincare-Linie zu starten?

Ich hatte früher große Probleme mit meiner Haut und wusste ehrlich gesagt nicht, an wen ich mich wenden sollte. Ich fühlte mich verloren, und alles, was ich ausprobierte, passte einfach nicht zu meinem Lifestyle. Es hieß immer nur: „Wasch dein Gesicht morgens und abends“, aber ich musste es drei Mal waschen, weil ich Sport mache. Dadurch wurde meine Haut total ausgetrocknet und hat sich geschält. Für mich ging es darum, Athletinnen und Athleten und allen, die trainieren oder sich viel bewegen, eine Anlaufstelle zu geben, der sie vertrauen können – mit Produkten, die wirklich speziell für sie gemacht sind. Während meiner eigenen Reise mit schlechter Haut und Akne habe ich genau so etwas gesucht. Es gab es nicht, also habe ich es selbst geschaffen.

Dieser Launch war mehrere Jahre in Planung. Wie lief der Prozess ab?

Der Prozess war verrückt. Wir sind jetzt im vierten Jahr, aber ich wollte, dass es perfekt wird, und ich wollte etwas auf den Markt bringen, für das ich wirklich brenne – etwas, das ich liebe und an das ich voll und ganz glaube. Selbst wenn mein Name nicht darauf stehen würde, sollte es immer noch ein starkes, eigenständiges Produkt sein, das Menschen genau deshalb kaufen wollen. Es gab definitiv viele Höhen und Tiefen bei der Gründung des Unternehmens, vieles davon war unerwartet – aber es hat uns an diesen Punkt gebracht, und genau das macht alles wertvoll.

Wie viel Trial-and-Error steckte in der Perfektionierung jeder einzelnen Formel?

Jede Formulierung dauert etwa zweieinhalb bis drei Monate, weil die Dermatolog:innen sie nachstellen müssen und die Chemiker:innen etwas neu ansetzen, testen, freigeben, die Haltbarkeit prüfen und sie dann erst zu dir schicken. Wenn ich also die Schaumbildung, die Textur oder die Formel ändern wollte, konnte ich nicht einfach ein bisschen daran herumdrehen. Dann dauert es wieder zweieinhalb bis drei Monate, bis sie das umgesetzt haben.

Es gab definitiv Momente, in denen es immer wieder hin und her ging und ich mir dachte: „Will ich jetzt einfach Ja sagen, nur weil wir dieses Produkt schon seit eineinhalb, zwei Jahren formulieren?“ Aber ich bin standhaft geblieben, weil ich etwas wirklich Perfektes wollte. Wir haben Dinge immer wieder abgelehnt, bis sie genau so zurückkamen, wie wir es uns vorgestellt hatten.

Welche konkreten Hautprobleme hattest du, die andere Brands einfach nicht gelöst haben?

Es war vor allem die extreme Trockenheit, die dadurch entstand, dass ich mein Gesicht mindestens drei Mal am Tag waschen musste. Meine natürlichen Öle und die Haut selbst wurden komplett entzogen. Meine Hautbarriere war rot und gereizt, und die Haut hat sich buchstäblich von meinem Gesicht geschält, weil sie so geschädigt war – sowohl was die Hautgesundheit als auch die Barriere anging.

Natürlich will ich morgens eine saubere Haut haben; ich muss mein Gesicht nach dem Training reinigen und ich dusche gerne vor dem Schlafengehen. Also stand ich ständig vor der Wahl: Entweder ich wasche mein Gesicht in bestimmten Momenten nur mit Wasser – was für mich vor allem abends oder nach dem Training nicht wirklich funktioniert hat – oder ich arrangiere mich damit. Ich wollte etwas schaffen, das Schweiß, Öl und Schmutz entfernt, die runter müssen, und das gleichzeitig – mit dem milky Toner und der Moisturizer – die Haut wieder auffüllt und dorthin zurückbringt, wo sie sein soll.

Beim Training oder Spielen verläuft Skincare durch Schweiß und Hitze manchmal einfach das Gesicht hinunter. Wie hat deine Spielerfahrung die Textur und Tragbarkeit von JORDYSKIN beeinflusst?

Wir wollten etwas schaffen, das nicht klebrig ist und gut in die Haut einzieht. Wir sagen immer: Es bewegt sich mit dir, passt sich deinem Leben an und bremst dich nicht aus. Wir wollten etwas kreieren, das du direkt verwenden kannst, bevor du irgendwohin gehst – zum Ausgehen, zum Spielen, egal wohin. Es ist eine superleichte Formulierung, die reichhaltig genug ist, um einzuziehen, aber nicht zu sehr auf der Haut aufliegt.

Diese Aspekte der Formulierung haben ebenfalls ewig gedauert, aber genau das war das Ziel: den Cleanser so zu entwickeln, dass er die Haut wieder auf neutral und sauber bringt, den Toner so, dass er in die Poren eindringt, weiter reinigt, sie mit guten Inhaltsstoffen füllt und gleichzeitig hydratisiert – und das Ganze dann mit dem Moisturizer versiegeln, um alles einzuschließen und die perfekte letzte Schicht zu schaffen, bevor man rausgeht.

Das ist eine der ersten Skincare-Linien, die Athlet:innen in den Fokus stellt. Wie fühlt es sich an, diese Bewegung anzuführen?

Es fühlt sich besonders an. Mein Ziel war es, einen Space zu schaffen, in dem sich alle sicher und willkommen fühlen. Ursprünglich war es nicht so dieses „Oh, was für eine tolle Business-Chance“. Es war etwas, das ich selbst stark gefühlt habe, und ich wollte andere unterstützen, die sich genauso fühlen wie ich. Aber wenn man jetzt einen Schritt zurücktritt, merkt man, wie besonders das ist. Ich bin sehr begeistert, Teil dieser Welle zu sein und zu den Ersten zu gehören, die diese Journey starten.

Warum, glaubst du, gab es so eine große Lücke im Markt für Athlet:innen?

Ehrlich gesagt, ich weiß es nicht! Das war ja genau der Punkt. Ich habe mich umgeschaut und dachte nur: „Warum gibt es da nichts?“ So viele Menschen sind aktiv, und es müssen nicht mal High-Performance-Athlet:innen sein. Es sind alle, die im Alltag gerne wandern gehen, spazieren, joggen, Pilates machen, ins Gym gehen oder irgendetwas in die Richtung. Es gibt so viele Menschen, die einfach gerne aktiv sind – und nichts da draußen ist wirklich auf uns zugeschnitten.

Bestimmte Brands machen mal eine einmalige Aktion und packen eine Fußballerin auf ein Deo oder irgendetwas, aber das ist nicht für Athlet:innen gemacht – da wird nur mit ihnen Marketing betrieben. Warum also kreiert niemand wirklich etwas für sie? Ich weiß es nicht, ich war genauso verwirrt. Hoffentlich springen jetzt nicht alle in den Markt, nur weil wir angefangen haben! Aber so oder so sind wir im Grunde eine der ersten, die das machen, und ich freue mich riesig, das endlich für alle zugänglich zu machen.

Auf euren Kampagnenbildern sind viele deiner Teamkolleginnen zu sehen. Haben sie einige der frühen Formulierungen getestet?

Als ich in Seattle gespielt habe, habe ich oft Test-Samples mitgebracht. Alle, die Lust hatten, bekamen etwas von dem Face Wash auf die Hand und haben es unter der Dusche getestet. Ich habe ihnen den Moisturizer zum Ausprobieren gegeben, verschiedene Dinge durchgespielt, mir alle Meinungen angehört und geschaut, ob sie das Hautgefühl mochten oder nicht.

Ich selbst war diejenige, die das langfristige Testing übernommen hat, um sicherzugehen, dass die Produkte über Zeit funktionieren. Aber was das tägliche, einmalige Ausprobieren angeht? Da haben super viele Spielerinnen getestet und auch viele aus meiner Familie. Ich wollte alle möglichen Hauttypen, Altersgruppen, Gender – einfach alles – im Test haben, um sicherzustellen, dass es wirklich allen gefällt. Unterwegs fanden es nicht immer alle toll, weil es eben noch nicht perfekt war, aber am Ende haben wir es so weit verbessert, dass jede Person, die ich zum Testen gebeten habe, es geliebt hat. Da wusste ich dann auch: Ich liebe es selbst – und wir haben wirklich etwas Perfektes geschaffen.

Wie hat sich deine Gameday-Routine verändert – und was ist dein Lieblingsprodukt?

Mein milky Toner war etwas, mit dem ich richtig viel herumprobiert habe – vor allem, wenn ich während eines Spiels auch Make-up trage. Für mich war es ein Gamechanger, mit einer richtig guten, super feuchtigkeitsspendenden, reichhaltigen Skincare-Basis zu starten. Meistens gehe ich die komplette Routine durch und lege dann, kurz bevor ich eine leichte Foundation oder was auch immer für das Spiel auftrage, noch einmal mit dem milky Toner nach. Er hält super auf der Haut, sieht nach Haut aus, wirkt gesund, leicht, glowy. Das war auf jeden Fall ein kleiner Gamechanger für meine Gameday-Routine.

Skincare ist eine völlig andere Welt als Fußball. Was war für dich am Anfang die größte Lernkurve?

Es sind diese versteckten Mysterien, wenn man ein Business startet. Ich hatte keine Vorstellung davon, wie weitreichend das alles sein würde. Zum Beispiel wären wir mit unserem ersten Namen beinahe verklagt worden, und der Hersteller, mit dem wir ursprünglich zusammenarbeiten wollten, verlangte plötzlich ein Drittel des Unternehmens, damit wir die Produkte überhaupt von ihm beziehen können. Das war nie der ursprüngliche Deal – wir konnten die Produkte nicht einfach kaufen, wir hätten ihm einen Teil der Firma geben müssen. Da war ich nur so: „Kommt nicht in Frage.“

Es ist schon viel passiert. Im Kern geht es mir darum, weiterhin der Kopf der Brand zu sein, alle Entscheidungen zu treffen und genau zu wissen, in welche Richtung sie sich entwickelt. Es gab bereits Firmen, die darüber gesprochen haben, JORDYSKIN zu kaufen und mich nur noch als Gesicht der Marke zu behalten, während sie alles andere übernehmen – aber das will ich nicht. Das ist mein Passion Project, und ich möchte, dass jedes kleine Detail so perfekt und so authentisch wie möglich ist. Bei großen Brands geht das manchmal verloren.

Indem wir als kleines Business starten und hoffentlich zu einer größeren Brand heranwachsen, können wir einen wirklich authentischen Space schaffen, in dem sich Menschen sicher fühlen. Deshalb wird bei unserem Fotoshooting kein einziges Bild retuschiert. Alles zeigt echte Haut, so authentisch wie möglich. What you see is what you get. Auch ich selbst habe kein Teint-Make-up getragen. Ich wollte beim Shooting genauso natürlich wie möglich sein.

Ich möchte einfach keine falschen Realitäten vermitteln. Social Media kann eine extrem ungesunde Kultur schaffen – gerade für die jüngere Generation – darüber, wie man aussehen „sollte“ oder wie angeblich alle anderen aussehen, obwohl das überhaupt nicht der Wahrheit entspricht. Das ist auch Teil der Journey der Brand. Gerade in Skincare ist es so naheliegend, Filter zu benutzen oder Haut weichzuzeichnen und alles makellos aussehen zu lassen. Aber dadurch entsteht für alle, die von außen draufschauen, ein völlig falsches Bild. Daran wollte ich nicht mitwirken. Für mich ist das eine alte Denkweise – die neue Zeit, in die wir gehen, dreht sich darum, man selbst zu sein, natürlich zu sein, authentisch zu sein. Genau das wird im Zentrum dessen stehen, wofür die Brand steht.

Wie sollen sich Menschen fühlen, wenn sie JORDYSKIN tragen?

Das Wichtigste, das ich vermitteln möchte, ist Confidence. Das Selbstbewusstsein, einfach du selbst zu sein, deine natürliche Haut zu zeigen und nicht das Gefühl zu haben, sie verstecken zu müssen. Wenn ich an die alte Jordyn mit meinen Hautproblemen denke, war das größte Thema mein fehlendes Selbstvertrauen und der Wunsch, mich zu verstecken oder niemandem meine Haut zu zeigen. Ich möchte dazu beitragen, dass Menschen ihr Selbstbewusstsein in ihre natürliche Schönheit und ihre Hautgesundheit zurückgewinnen. Ob mit Pickeln oder ohne – das spielt keine Rolle. Das Ziel ist eine gesunde Hautbarriere. Gesunde Haut ist schöne Haut. Wir müssen uns nicht so sehr an Unreinheiten und kleinen Makeln aufhängen, sondern der Fokus sollte auf gesunder, selbstbewusster Haut liegen.

Ich weiß, das ist erst der Anfang – aber wie siehst du die Zukunft von JORDYSKIN?

In meinem Kopf gibt es so viele Produkte, die ich launchen und kreieren möchte. Ich will, dass dieser erste Drop richtig gut läuft. Wir sind offensichtlich noch ein sehr kleines Unternehmen. Wenn dieser erste Drop gut funktioniert, wollen wir mehr von dem produzieren, was es schon gibt, aber auch weitere Ideen umsetzen, die ich gerne verwirklichen würde – verschiedene Seren, Pimple Patches, Eye Patches, Gesichtsmasken und all diese Dinge, in die ich im Skincare-Bereich unbedingt noch einsteigen will.

Darüber hinaus würde ich auch unglaublich gern JORDYHAIR und JORDYBODY machen – also zum Beispiel eine Haircare-Linie und verschiedene Produkte für Athlet:innen in wirklich allen Bereichen der Selbstpflege und Körperpflege. Das ist das große Ganze. Das ist der Traum. Das ist die Vision. Hoffentlich kommen wir dahin – und ich hoffe, dass die Leute diesen ersten Schritt lieben werden.

JORDYSKIN launcht schon bald, mit Early Access exklusiv über die JORDYSKIN-Website.

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Dieser Artikel wurde automatisch aus dem Englischen übersetzt.
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