David Koma inszeniert „Glamour als Macht“ für Blumarine FW26 neu
Eine von der Commedia dell’Arte und der Stadt Venedig inspirierte Kollektion.
David Koma präsentierte die Fall/Winter 2026-Kollektion für Blumarine während der Milan Fashion Week, und schärfte dabei den venezianischen Einfluss der Marke ebenso wie die wachsende Dualität der Frau. Zwischen Strenge und Sanftheit, Zerbrechlichkeit und Unbändigkeit balancierend, ist die FW26-Frau die ultimative Diva.
Inspiriert vom eigenen Erbe des Hauses und insbesondere seinen Kollaborationen mit Helmut Newton, bleibt Blumarines Kollektion klar auf der Seite von Theater und Drama: voluminöse Silhouetten und haptische Stoffe werden durch das Prisma purer Opulenz inszeniert. Auffällige Pelzmäntel, dramatische Schnitte und Spitzenkleider treffen auf zarte Blusen, Goldfolien-Details und Rüschen wie Rosenblätter.
Silberne Stickereien, Pastelltöne und harte Schwarz-Weiß-Kontraste bilden das Fundament der Kollektion, akzentuiert von Nuancen in Gold und Roségold, leuchtendem Karmesin und Bronze. Restlos dekadent war die Kollektion so Koma, wie es nur geht – sie nahm den charakteristischen Maximalismus des Designers und verdichtete ihn zu purer Raffinesse.
Eine weitere Inspirationsquelle dieser Saison war die Theaterform Commedia dell’Arte, die im 16. Jahrhundert populär wurde. Anknüpfend an eine ihrer ikonischen Figuren zeigte sich der Einfluss in Harlekin-Rautenmusterungen, neu interpretiert in Ziegenhaar. Andernorts inspirierten venezianische Türklopfer in Löwenkopfform metallische Verzierungen und entwickelten das barocke Thema der Marke weiter.
Oben findet ihr einige der herausragenden Looks von Blumarine FW26 – und für mehr aus Mailand schaut euch unser aktuelles Recap an.



















