Demna zündet bei seinem großen Gucci-Debüt ein Fashion-Feuerwerk
Kate Moss schließt die Star-Show, während Ikonen wie Alessandro Michele und Donatella Versace in der Front Row sitzen.
Nachdem wir mit Preview-Kampagnen und Kollektionsfilmen geködert wurden,Demna feierte er nun endlich sein offizielles Gucci-Debüt und präsentierte die Fall/Winter-2026-Kollektion des Hauses während der Milan Fashion Week, der Moment, auf den wir alle gewartet hatten, war endlich da. Kurz vor der Show teilte Demna ein bewegendes Statement zu seinen Plänen für die Marke – ein Vorspiel zu dem, was kommen sollte –, doch nichts hätte uns auf das vorbereiten können, was dann passierte.
Zunächst betraten wir einen musealen Raum, geschmückt mit riesigen Marmorstatuen – laut Demna ein Sinnbild dafür, wie er „dieses unglaubliche Haus“ sieht. Dann entdeckten wir Front-Row-Gäste wie Alessandro Michele, Donatella Versace, und Paris Hilton, dazu Namen wie Romeo Beckham, Demi Moore, und Shawn Mendes.
Und dann begann die Show. Über eine gefühlte Hundertschaft an Looks hinweg setzte Demna auf Models wie Alex Consani, Amelia Gray, Sydney Carlson, Gabbriette und Emily Ratajkowski, plus Newcomer wie Fakemink (der mitten in seinem Runway-Debüt das Handy zückte, um eine Nachricht zu tippen) und Nettspend, einen 18-jährigen Rapper, den der Designer online entdeckt hatte.
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Was die Kollektion selbst betrifft, zeigte FW26 alles, was Demna am besten kann. Geschrumpfte Silhouetten, Panta-Leggings und Paillettenkleider – die, wie manche meinen könnten, mehr nach Demna als nach Gucci wirkten – prägten die Linie, durchzogen von dezenten GG-Monogrammen und feinen Logodetails. Aufbauend auf der Vorliebe des Designers für Streetwear und ungewohnte Proportionen wurden schimmernde Gucci-Pieces zu weißen Tanktops, halb angezogenen T-Shirts und Trackpants gestylt – Streetwear verschmolz mit High Fashion.
In dieser Saison verkörperten die Models angeblich verschiedene Gucci-Archetypen – von den Bad Boys mit Bauchtaschen, die Monogramme lieben, bis zu den Rich Girls in Minikleidern und allem dazwischen. Zudem feierte Demnas erster Gucci-Sneaker Premiere, der „Manhattan“, kombiniert mit klassischen Loafern, schmalen Heels und einer neuen Gucci Bamboo 1947. Als Reminiszenz an die unverwechselbare Tom-Ford-Ära des Hauses endete die Show mit Kate Moss in einem rückenfreien Kleid, das einen Weißgold-GG-String freilegte.
Zu seinen Entscheidungen erklärte Demna: „Diese Kollektion und meine Gesamtvision für Gucci basieren auf einem Sinn für Pragmatismus: Produkte, die von vielen unterschiedlichen Menschen getragen werden können, die ihr Leben bereichern und ihnen ein großartiges Gefühl geben, die für sich selbst stehen – ganz ohne pseudo-intellektuelle Rechtfertigungen.“
Entdeckt oben einige der stärksten Looks und klickt euch weiter zu unserem MFW-Recap für weitere Eindrücke.



















