Wie gimaguas zu einer der Lieblingsmarken der Fashion-Szene wurde
Wir sprechen mit den Gründerinnen hinter Barcelonas aufstrebendem Kultlabel.
Die meisten Fashion-Fans und It-Girls sind längst bestens vertraut mit Barcelonas gimaguas, aber für alle, die es noch nicht kennen, stellen wir euch das Label gern vor. Die Brand wurde 2018 von den Zwillingsschwestern Claudia und Sayana Durany gegründet und ist nach dem kubanischen Wort für „Zwillinge“ benannt.
Inspiriert von endlosen Sommern, gemeinsamen Erlebnissen und einem ganz eigenen spanischen Flair verbindet das Label mediterrane Einflüsse mit einer Prise Nostalgie und contemporary Design. Im Laufe der Jahre ist gimaguas für kultige Silhouetten bekannt geworden – etwa die Franca Bag mit Nietenbesatz, das glänzende Claude Dress und – ganz aktuell – die Ballerinas aus Neopren.
Im Folgenden haben wir mit den Gründerinnen gesprochen, um mehr über die bisherige Reise des Labels, die Geschichten hinter seinen viralen Pieces und die Ziele für die Zukunft zu erfahren.
Lest weiter für das komplette Interview.
Erzählt uns ein wenig von der Geschichte hinter gimaguas. Was war der Auslöser dafür, das Label zu gründen?
Die besondere Verbindung zwischen uns als Zwillingen. Die Liebe zu Mode, Ästhetik und unsere Neugier auf die Welt, als wir 20 Jahre alt waren.
Was bedeutet der Name?
„Zwillinge“ auf Kubanisch.
Woher nehmt ihr eure Inspiration?
Aus dem Alltag – aus Kino, Architektur und den Menschen um uns herum. Außerdem lassen wir uns stark von unseren Freund:innen und von wöchentlichen Flohmärkten inspirieren, wenn wir einfach nur beobachten.
Im Laufe der Jahre ist das Label besonders für seine Franca Bag bekannt geworden. Was könnt ihr uns über den Entstehungsprozess dieses Produkts erzählen? Warum glaubt ihr, ist sie zu einem solchen Favoriten geworden?
Im Prozess ging es vor allem darum, mit Kontrasten zu spielen. Wir liebten die Idee, ein sehr dünnes, weiches Leder zu verwenden, das sich fast wie eine zweite Haut anfühlt, und es mit Metallnieten zu kombinieren. So entstand diese perfekte Balance zwischen hart und weich.
Als unabhängige Fashion-Brand in einer von Neuheiten dominierten Welt: Wie schafft ihr es, euch nicht von Trends und der Fast-Fashion-Landschaft vereinnahmen zu lassen?
Wir konzentrieren uns auf die Idee der Uniform und auf Liebe zum Detail in der Alltagsgarderobe – und darauf, unserem eigenen Rhythmus treu zu bleiben.
Welche Rolle spielt Inklusivität in eurem Designprozess?
Es geht darum, sich stark und zugleich wohl zu fühlen. Pieces zu kreieren, die als Werkzeug für Selbstausdruck dienen. Wir möchten, dass Menschen ihre eigene Attitude in die Kleidungsstücke einbringen und die Teile so ganz zu ihren eigenen machen.
Zum Schluss: Wie geht es mit der Brand weiter? Was sind einige eurer Zukunftsziele?
Wir freuen uns auf so vieles – aber ein großer Traum und ein wichtiges Zukunftsziel ist es, einen permanenten Store in den Vereinigten Staaten zu eröffnen. Wir haben dort bereits Pop-ups gemacht, und das Feedback der Community war unglaublich, deshalb fühlt sich ein fester Store wie der natürliche nächste Schritt für uns an.



















