Die Golden-Globes-Nominierungen sind raus – das ist bisher die Debatte
Wer wurde übergangen, wer räumt ab – und liegen sie damit richtig?
Zum Auftakt der Award-Season sind die Golden-Globe-Nominierungen da. Die 83. Ausgabe der Film- und Fernsehpreise soll in Los Angeles am 11. Januar 2026 vergeben werden – hier ein kleiner Vorgeschmack darauf, was uns erwartet. Große Produktionen gingen leer aus, einige heiß diskutierte Stars wurden übergangen, doch ein paar Favoriten räumten dennoch groß ab.
Am auffälligsten: Sydney Sweeney erhielt in diesem Jahr keine einzige Schauspiel-Nominierung – trotz ihrer Performance als Boxerin Christy Martin in Christy, die beim Toronto Film Festival. Sweeneys Schauspiel wurde womöglich von der jüngsten Medienkontroverse um ihren polarisierenden American-Eagle-Spot überlagert – und danach von ihrem Schweigen dazu, als sie in einem Interview die Gelegenheit bekam, Stellung zu beziehen. Das Biopic floppte anschließend an den Kinokassen.
One Battle After Another führt mit neun Nominierungen das Feld an – inklusive Einzelerfolgen für die Stars Leonardo DiCaprio, Teyana Taylor und Sean Penn. Marty Supreme und Sinners wurden ebenfalls auf die Shortlist gesetzt, mit Hollywood-Schwergewichten Timothée Chalamet und Michael B. Jordan in der Auswahl. Bei all dem Promo-Hype um Marty Supreme, das unsere Social-Feeds dominiert, und diese eine Jacke, die plötzlich an den unterschiedlichsten Promis auftaucht, ist es immerhin beruhigend zu sehen, dass der Film dem Buzz bislang gerecht wird.
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Mehrere Blockbuster, darunter Avatar: Fire & Ash und Wicked: For Good, waren ebenfalls im Rennen. Doch obwohl Letzterer die Kinocharts sprengte, wurde er in vielen Kategorien übergangen. Das Sequel taucht weder bei Bestes Musical/Comedy noch bei Bester Film auf. Immerhin gab es eine Nominierung für Cinematic and Box Office Achievement sowie zwei Schauspiel-Nods für Ariana Grande und Cynthia Erivo (die damit als erste Schwarze in der Geschichte der Golden Globes zweimal als beste Hauptdarstellerin nominiert ist) sowie zwei Nominierungen für die Originalsongs des Films. Es überrascht kaum, dass ein Sequel es schwerer hat, ganz oben mitzuspielen, wenn die Messlatte so hoch liegt – zumal die Entscheidung, ein Musical auf zwei Teile zu splitten, alles andere als üblich war.
Trotzdem erhielt Frankenstein trotz gemischter Publikumsstimmen eine Nominierung als Bestes Drama, und Jacob Elordi (der das Monster spielt) ist zudem als Bester Nebendarsteller im Gespräch. In den TV-Kategorien liegen Apple TVs Severance gleichauf mit der Emmy-prämierten Krankenhausserie The Pitt und der Hit-Comedy Hacks.
Diese ersten Nominierungen werden den Ton für den Rest der Saison angeben – also unbedingt im Januar zur Verleihung einschalten.
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